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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Auf Kunst bauen

07.05.2019

Oldenburg Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Vor 100 Jahren mag das rational-geometrische Bauhausdesign in einigen Augen kühn, vielleicht schockierend gewesen sein. Heute wird die künstlerische Revolution der 20er Jahre als wichtiger Baustein der Geschichte gefeiert. 2019 ist bundesweit Bauhausjahr. In Oldenburg wird das Jubiläum bis zum 4. August mit der Ausstellung „Zwischen Utopie und Anpassung“ im Augusteum gewürdigt.

Im Mittelpunkt der Schau stehen vier Bauhäusler aus Oldenburg und Ostfriesland: Hans Martin Fricke, Hermann Gautel, Karl Schwoon und Hin Bredendieck. Zu sehen sind unter anderem Werke von Paul Klee, Wassily Kandinsky, Laszlo Moholy-Nagy, Marianne Brandt, Oskar Schlemmer, Josef Albers, Lyonel Feininger, Ludwig Mies van der Rohe oder Marcel Breuer. Gezeigt werden rund 250 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und Designobjekte. Zu sehen, zu entdecken, zu erfahren gibt etliches bei der großangelegten Schau. Ein umfangreiches Begleitprogramm beleuchtet jene Zeit und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart.

Konzert

 Auftakt gibt an diesem Dienstag, 19 Uhr, ein Konzert des israelischen Mandolinisten Alon Sariel und seinem Ensemble Concerto Foscari. Unter dem Titel „Bach in der weißen Stadt – Barock begegnet Bauhaus“ werden im Schlosssaal Werke der Bach-Familie und ein Auftragswerk des israelischen Komponisten Amit Weiner begleitet von Videoinstallationen präsentiert. Der Eintritt ist frei.

Kino

Eine Filmreihe zur Ausstellung wird im Casablanca-Kino gezeigt. Am Mittwoch, 8. Mai, 18.30 Uhr ist ein ausgewähltes Programm an Kurzfilmen der 20er Jahre zu sehen. Im Anschluss steht der Dokumentationsfilm „Bauhaus – Gesicht des 20. Jahrhunderts“ auf dem Programm.

„Vom Bauen der Zukunft“ ist ein Doku-Streifen, der am Mittwoch, 29. Mai, 18.30 Uhr, zu sehen ist, übertitelt.

Am Mittwoch, 12. Juni, 18.30 Uhr, wird in „Haus Tugendhat“ die wechselvolle Geschichte der von Mies von der Rohe gebauten Villa der Familie Tugendhat im tschechischen Brno erzählt.

Installation

Ein „Bauhaus zum Anfassen“ gibt es von Samstag, 15. bis 30. Juni, im Schlossinnenhof, in Form eines Tiny Houses zu erleben. Das Haus besteht zum Teil aus gebrauchten Materialien wie alten Weidepfosten oder Dachblechen. Zudem ist es ökologisch und nahezu autark, es versorgt sich selbst mit Strom und Wasser. Zweimal täglich wird eine begleitende Begehung angeboten. An den Wochenenden ist Schöpfer Florian Schick auch vor Ort.

Talk

Ein Bauhaus-Talk „#BAUHAUSUNDICH“ findet am Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr, in der Kulturhalle am Pferdemarkt statt. Gäste des Abends sind Doreen Todtenhaupt und Hanko Hoyer, Assoziierte im Architekturbüro Angelis & Partner. Beide haben an der Bauhaus-Universität Weimar studiert. Über die Spuren, die das Bauhaus im sozialen Wohnungsbau hinterlassen hat, berichtet GSG-Geschäftsführer Stefan Könner. Von der Arbeit an Tiny Houses erzählt Ingenieur Florian Schick.

Künstlergespräch

Zu einem Künstlergespräch mit Bühnenbildner Lars Unger sind Interessierte am Mittwoch, 26. Juni, 16 Uhr, im Augusteum willkommen. Karten kosten 3 Euro. Anmeldung unter Telefon   40570400 oder per E-Mail an info@landesmuseum-ol.de.

Rückblick

Zu einem Vortrag über neues Bauen in (Ost-)Mitteleuropa lädt Kunsthistorikerin und Wissenschaftskoordinatorin am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Beate Störtkuhl, für Donnerstag, 6. Juni, 18.30 Uhr, ins Prinzenpalais. Beleuchtet wird die Architektur nach dem Ersten Weltkrieg in neu konstituierten Staaten wie Polen oder der Tschechoslowakei, wo das Neue Bauen zum Symbol von Fortschritt und wirtschaftlichem Erfolg wurde. Der Eintritt ist frei.

Gegenwart

Warum das Bauhaus-Design seit 100 Jahren aktuell ist, erläutern Sibylle und Fritz Haase vom „Atelier für Gestaltung“ in „#BAUHAUSUNDICH“ am Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr, in der Kulturhalle am Pferdemarkt. Boris Niemann von der Oldenburger Kommunikationsagentur Stockwerk2 erläutert, wie ihn das Bauhaus im täglichen Denken und Handeln beeinflusst. Und Jochen Müller erklärt, warum sein Unternehmen Müller Möbelwerkstätten sich weiterhin vom Bauhaus inspirieren lässt. Der Eintritt ist frei.

Buchvorstellung

Was hat Walter Gropius wirklich gebaut? Nicht viel. Und das ist nicht erstaunlich, denn nach zwei Jahren Studium war klar, dass ihm jedes Talent zum Architekten fehlte. Doch er gründete ein Architekturbüro, in dem andere jene Bauten entwarfen, die heute als Ikonen der Moderne gelten. Am Freitag, 17. Mai, 19.30 Uhr, stellt Bernd Polster im Schlosssaal seine Biografie „Walter Groupius – der Architekt seines Ruhms“, vor. Karten kosten 11, ermäßigt 8 Euro.

Vortrag

„Das Bauhaus gibt es nicht“, lautet der Titel eines Vortrags von Prof. Dr. Wulf Herzogenrath am Dienstag, 21. Mai, 19 Uhr, im Schlosssaal. Der Kunsthistoriker und ehemaliger Leiter der Kunsthalle Bremen, bringt ausgewählte Texte aus seiner langen Beschäftigung mit dem Thema mit. Der Eintritt kostet 6 Euro.

Studenten-Schau

„Bauten und Bilder – Studierende interpretieren das Bauhaus“ ist der Titel einer Begleitausstellung, die Studierende des Instituts für Kunst und visuelle Kultur in einem zweisemestrigen Projektkurs erstellt haben. Zu sehen sind bis zum 4. August im Schlossatelier Zeichnungen, Malerei, Fotogramme, Objekte und Skulpturen. Die Dozentin Natascha Kaßner und beteiligte Studenten führen am Freitag, 24. Mai, 12 Uhr, im Schlossatelier in das Konzept der Begleitausstellung ein.

Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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