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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Knallfrosch Elektro spielen letztes Konzert in Oldenburg

18.12.2018

Oldenburg Zweimal hat die Auricher Band Knallfrosch Elektro in diesem Jahr im Amadeus in Oldenburg gespielt. Zwei Auftritte, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Im März feierte die No-School-Party-Core-Band die Veröffentlichung ihres dritten Albums #zualtdafür im „Ama“, am Freitag spielten Knallfrosch Elektro ihr letztes Konzert in Oldenburg – und das vorletzte der Bandgeschichte.

Ende nach 150 Konzerten

Die beiden Sänger Dave (links) und Steppo von Knallfrosch Elektro. (Bild: Claus Hock)

Die Stimmung im Backstagebereich ist durchwachsen, der Kartenverkauf lief nur schleppend. „Ist schon irgendwie komisch“, sagt Stephan „Steppo“ Adelmund, einer der beiden Sänger der Band. „Das Konzert morgen in Cuxhaven ist fast ausverkauft und in Oldenburg, nah an der Heimat kommt kaum jemand.“ Ungefähr 150 Konzerte hat die Band bis zu diesem Zeitpunkt schon gespielt, darunter Auftritte beim Apen Air und beim Deichbrand. Vor zehn Jahren begann alles, vor zehn Jahren wurde aus der Probenraumband Knallfrosch Elektro – und im Amadeus drehen sie an diesem Abend ein weiteres Mal auf.

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Doch bevor es soweit ist, ist es an der „Band ohne Anspruch“, die (wenigen) Gäste in Stimmung zu bringen. Frontmann Olli Bockmist, Fans des Funpunks mindestens aus seiner Zeit bei den „Abstürzenden Brieftauben“ bekannt, und seine Bandkollegen haben ein paar Fans im Publikum und langsam kommt etwas Stimmung auf. Als danach die Frösche auf die Bühne kommen, ist der Bereich vor selbiger tatsächlich halbwegs gut gefüllt.

Trennungsgrund: Zu alt dafür

„Wir haben kurz vor dem Release des neuen Albums beschlossen, dass es das letzte Jahr sein wird“, sagt Simon Ringering, Bassist der Band, kurz vor dem Auftritt. Der Titel „#zualtdafür“ stand schon vorher, erwies sich dann aber als durchaus passend. „Die Prioritäten bei vielen Bandmitgliedern haben sich verschoben“, so Ringering. Etwas, was auch im titelgebenden Lied des neuen und letzten Albums thematisiert wird: „In unserem Alter hat man einen Garten, Hunde, Kinder und Haus.“

Knallfrosch Elektro: Interview aus dem März 2018

Querschnitt durch zehn Jahre

Auch diese Zeilen ertönen dann beim Konzert, aber Knallfrosch Elektro erinnern während des Abends an die früheren Zeiten, an „Tanztherapie Festiwall“, an „Gute alte, neue Zeit“ und schaffen so einen Querschnitt durch die Schaffensperiode. Einige dieser Lieder erklingen an diesem Abend zum allerletzten Mal – was auch den Fans mit vorgerückter Stunde immer deutlicher wird.

Abverkauf mit gemischten Gefühlen

Nach der Zugabe holt Steppo den Koffer mit dem Merchandise raus. Der „Abverkauf“ beginnt. „Da wird man schon ein bisschen wehmütig“, sagt Simon Ringering, der den Verkauf aus dem ersten Stock des Amadeus‘ beobachtet. „Aber jetzt feiern wir noch ein bisschen, oder?“

Gala-Abend in der Heimatstadt

Am Samstag ging die Reise für Knallfrosch Elektro dann nach Cuxhaven zum letzten „richtigen“ Konzert der Bandgeschichte. Doch ein weiterer Auftritt steht noch auf dem Tourplan: Am Sonntag, 23. Dezember, kommt die Band zur Abschlussgala in der Auricher Stadthalle zusammen – und erwartet einige Weggefährten aus den vergangenen zehn Jahren. „Das wird kein klassisches Konzert, auch wenn wir natürlich auch spielen werden“, so Stephan Adelmund. „Uns geht es aber mehr darum, die Geschichte der Band noch einmal Revue passieren zu lassen. Das Konzert ist schon zu mehr als zwei Drittel ausverkauft. Tickets für den Abend, bei dem Abendgarderobe angesagt ist, gibt es unter anderem bei Reservix. Nach der Abschlussgala findet in der Tanzbar Aurich die Aftershow-Party statt.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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