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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Ein kleines Stück fernöstliche Kultur

04.09.2018

Oldenburg In den Seminarräumen des PFL ging es bunt zu. Die Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft Oldenburg veranstaltete am Samstag eine Ausstellung zum „Tag der chinesischen Kultur“, um auf das Land und den Verein aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit dem Konfuzius- Institut Bremen stellten sie die Sprache, Schrift, Musik und Medizin vor.

Vorträge und Konzerte

Über den Tag konnten sich die Besucher in Vorträgen über unbekannte chinesische Instrumente oder die traditionelle chinesische Medizin informieren. Auch konnten Interessierte sich selber einmal an der Kunst der Kalligraphie probieren. Für Kinder stand der Nachmittag ganz im Zeichen des Drachens. Basteln, Malen und ein Quiz standen auf dem Programm. Für eine kleine Pause und zur Stärkung bot die Cafeteria sogar chinesische Spezialitäten an – alles für ein umfassenden Einblick in die chinesische Kultur.

Den Kern der Veranstaltung stellte aber die Plakatausstellung dar. „Sie zeigt die Verwandlung vom ländlichen zum urbanen China“, erklärte Peter Schlieper, Mitglied der GDCF. Er initiierte die Veranstaltung. Seit Januar wurde die Ausstellung bereits geplant.

Schon früh machte Schlieper Bekanntschaft mit der chinesischen Kultur, als er als Student das Land bereiste. Seither fasziniert ihn das Tempo, in dem sich das Land entwickelt hat. „Dieser Fortschritt ist die zentrale Idee der Plakate“, sagt er. „Das müsste eigentlich an jeder Schule gezeigt werden“, so der ehemalige Lehrer. „Alles kommt aus China, was wir tragen und womit wir unsere E-Mails checken. Die Chinesen sind viel geschickter als die Europäer“, ergänzt er noch.

Thomas Weische war Besucher der Veranstaltung am Samstag. „Ich bin sehr an Chinas Kultur interessiert und war selber schon für längere Zeit dort“, so der 44-Jährige. Er spricht selber chinesisch und erzählt, dass ihn die Schriftzeichen schon immer fasziniert haben. Besucherin Renate Imann berichtet auch von ihren Reisen nach China. „Ich finde China so faszinierend, weil es so komplex ist“, sagt die 77-Jährige.

Reisen nach China

Einer der Aussteller war auch das Reiseunternehmen China Tours aus Hamburg, das einem Chinaurlaub eine ganz andere Bedeutung gibt. Es bietet eine Reise von Hamburg nach Shanghai über die „Neue Seidenstraße“ an und befährt dabei acht Länder und über 10 000 Kilometer mit dem Oldtimer als Rallye oder mit dem Bus. Yipaer Muszhapa ist als Mitarbeiterin selber fasziniert: „Man bekommt einfach mehr persönlich und erlebt so viel entlang der Strecke.“ Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Zum Abschluss ließ der Chor des Konfuzius-Institutes Hamburg den Tag mit chinesischen Liedern ausklingen. „Ich bin sehr zufrieden und es hat sich gelohnt, auch wenn nicht die Massen da waren“, so Gerlinde Pehlken, Schriftführerin der GDCF.

Wer die Veranstaltung am Wochenende verpasst hat, kann die Plakatausstellung vom 24. bis 29. September bei Famila in Wechloy noch einmal bewundern. Und im nächsten Jahr feiert die GDCF 40-jähriges Bestehen und möchte anlässlich dazu auf die deutsche Kolonie Qing Dao in China aufmerksam machen.


Mehr Infos unter   www.gdcf-oldenburg.info 

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