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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Diskussion über Oldenburger Stadtmuseum: „Museen sind eine Chance für Architektur“

14.12.2017

Oldenburg Nur zu gern hätten einige Ratsvertreter im Kulturausschuss am Diensttagsabend schon über Details debattiert. Immer wieder musste Herrmann Scheidt vom Architekturbüro Scheidt Kaspruch bremsen: Es sei nur eine Machbarkeitsstudie, keine Planung. Thema war der avisierte Neubau des Stadtmuseums.

Wie bereits berichtet, favorisiert die Stadt einen Abriss des Altbaus neben dem Horst-Janssen-Museums und einen kompletten Neubau. Sowohl eine drei- als auch eine viergeschossige Lösung ist nach Ansicht des Architekturbüros möglich – bei Kosten von grob geschätzten zehn bis zwölf Millionen Euro.

Aus der Politik gab es vor allem wohlwollende Reaktion. „Mir hat das Konzept gut gefallen, vor allem, weil so die Villen besser in das Ensemble eingebunden werden“, sagte Christiane Ratjen-Damerau (FDP). Auch Petra Averbeck von der CDU begrüßte die Studie.

Die meisten Fragen richteten sich nach der Lage des Museumseingangs und dem Zugang zu den Villen, ob letzterer nicht in irgendeiner Form präsenter gemacht werden könne. Doch auch hier kam der Hinweis auf eine andere Zielsetzung der Studie.

Fragen nach dem Zugang und in welcher Form er ermöglicht werde, das sei Thema des aufzustellenden Museumskonzepts, erklärte die Leiterin des städtischen Amtes für Museen, Nicole Deufel. „Es wird jetzt an der Ausschreibung für ein Grobkonzept gearbeitet.“

Für Diskussionen wird künftig, das zeigte sich bereits jetzt, vor allem die Architektur des Gebäudes sorgen. Hans Hermann Schreier von der Gruppe WFO-LKR wünschte sich einen Bau „Oldenburger Prägung“ – was für allerlei Geraune im Ausschuss sorgte und die Frage aufwarf, was er sich denn darunter vorstelle – etwa eine Klinkerfassade?

Pavel Möller-Lück als beratendes Mitglied wünschte sich vielmehr etwas „Aufregendes“, ohne eine Konkurrenz zum Horst-Janssen-Museum errichten. „Museen sind eine Chance für Architektur, die auch ungewöhnlich sein kann.“

Wie genau das Ergebnis aussehen wird, diese Antwort soll ein Architektenwettbewerb bringen. „Der wird angeschoben, sobald alle Details feststehen“, entgegnete Krogmann der Sorge Ratjen-Dameraus, das Projekt könne auf die lange Bank geschoben werden. Denn sie habe im vorgeschlagenen Haushalt keine Mittel für das Stadtmuseum gefunden.

Das Geld für die nächsten Schritte werden aber vorhanden sein, wenn gebraucht, versprach der Oberbürgermeister, womöglich auch durch über- oder außerplanmäßige Ausgaben.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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