• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Alles begann in der Kulturetage

13.09.2018

Oldenburg Einige hundert Zuschauer besuchten am Mittwochabend die Eröffnungsgala des 25. Filmfests. Prominenz, jede Menge Fotografen, Kamerateams – alles was zu so einem Ereignis dazugehört, stand am roten Teppich vor der Kongresshalle der Weser-Ems-Halle bereit.

Im Jahr 1994, bei der ersten Auflage des Festivals, war das alles noch eine ganze Nummer kleiner.

Doch auch in der Kulturetage, wo damals die Eröffnung gefeiert wurde, waren bereits prominente Gesichter dabei. Die Schauspielerinnen Maria Schrader und Anna Thalbach stellten ihren Film „Burning Life“ vor. Und der damalige Oberbürgermeister Dieter Holzapfel freute sich, dass Oldenburg „wieder einmal zu einer Metropole“ geworden sei, wie sagte.

Etwa 3700 Besucher wurden im ersten Jahr gezählt. Im vergangenen Jahr saßen insgesamt rund 16.000 Gäste in den Kinosälen, um sich das Filmfest-Programm anzuschauen. Ein Erfolg vom dem die Gründer, der heutige Filmfest-Chef Torsten Neumann und sein damaliger Kompagnon Thorsten Ritter von Anfang an überzeugt waren. Sie glaubten an das „kulturell äußerst interessierte Publikum“ vor allem im Umfeld der Universität, wie sie 1994 einem NWZ-Interview verrieten.

In den Anfangsjahren sorgten vor allem die Stars des deutschen Films für die nötige Aufmerksamkeit. 1996 beispielsweise stellten Iris Berben, Peter Lohmeyer und Udo Samel „Das Kondom des Grauens“ in Oldenburg vor.

Eröffnung des dritten Oldenburger Filmfests 1996:Peter Lohmeyer (v.l.) , Iris Berben und Udo Samel Bild: Archiv/dpa

Der angekündigte Besuch von Til Schweiger zwei Jahre später führte sogar dazu, dass Straßen gesperrt werden mussten.

Doch die Gästeliste wurde schnell internationaler. Dabei gelang den Organisatoren auch so mancher Glücksgriff. Im Jahr 2001 etwa stellte Keira Knightley den Film „The Hole“ vor. Nur ein Jahr später wurde sie mit „Kick it like Beckham“ berühmt und startete spätestens mit der Reihe „Fluch der Karibik“ eine Weltkarriere. Im Gespräch mit dem damaligen NWZ-Jugendmagazin „Inside“ verriet Knightley, wie es ist, vor der Kamera zu sterben und Liebesszenen zu drehen.

Die Liste der bekannten Namen, die bis heute Oldenburg zum Filmfest besucht haben, ist inzwischen lang. Seymour Cassell, LeVar Burton, Marius Müller-Westerhagen, Veronica Ferres, Moritz Bleibtreu, Mira Sorvino oder Stacy Keach sind nur einige, die darunter sind. Ein Höhepunkt in der Historie des Filmfests war mit Sicherheit der Besuch von Superstar Nicolas Cage, der 2016 für einen großen Publikumsandrang sorgte, als er seinen Stern auf dem Oldenburger „Walk of Fame“ enthüllte. Und das alles begann mit einem Film in der Kulturetage.

Stöbern Sie in über 70 Jahren Zeitgeschichte in unserem NWZ-ePaper Archiv.

NWZ-ePaper Archiv
Stöbern Sie in über 70 Jahren Zeitgeschichte in unserem NWZ-ePaper Archiv.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2114
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.