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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Zu Janssens letzter Predigt werden 400 Gäste erwartet

13.02.2018

Oldenburg Pfarrer Jan Janssen (54) wird am Sonntag den 18. Februar offiziell aus dem Bischofsamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg verabschiedet. Janssen hatte im November seinen Verzicht auf das Bischofsamt erklärt und nach gut neun Jahren die Verantwortung in diesem Leitungsamt abgegeben. Im Herbst übernimmt er die Stationsleitung der Deutschen Seemannsmission im niederländischen Rotterdam. Zu einem Festgottesdienst in der Oldenburger St.-Lamberti-Kirche werden mehr als 400 Gäste erwartet, wie Kirchensprecher Dirk-Michael Grötzsch am Montag sagte.

Janssen war 2008 zum Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg gewählt worden, eigentlich ein Amt auf Lebenszeit. Im November hatte er überraschend seinen Rücktritt erklärt: „Ich bin 54 Jahre alt, jetzt ist die Kraft da, noch etwas Neues zu machen. Mir war klar, dass es auf jeden Fall wieder ein Pfarramt sein soll“, sagte er. Als sich dann die Perspektive eröffnete, Seemannspastor in Rotterdam zu werden, habe er entschieden, darauf zuzugehen.

Noch bis Ende Januar war Janssen selbst mit der Vertretung im Bischofsamt beauftragt. Diese Aufgabe hat nun Oberkirchenrat Thomas Adomeit (47) übernommen, der zuvor acht Jahre lang Janssens persönlicher Referent und Leiter des Bischofsbüros war. Seine Amtszeit als Oberkirchenrat ist befristet bis zum Amtsantritt einer neuen Bischöfin oder eines neuen Bischofs, längstens aber auf zwei Jahre. In der zweiten Jahreshälfte soll eine Sondersynode über Janssens Nachfolge entscheiden.

Die Predigt am Sonntag hält Pfarrer Janssen selbst. Im Rahmen des Gottesdienstes werde der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, die Verabschiedung übernehmen, hieß es. Jung kommt als Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nach Oldenburg. Zur oldenburgischen Kirche gehören zwischen der Nordseeinsel Wangerooge im Norden und den Dammer Bergen im Süden 116 Gemeinden mit etwa 424.000 Mitgliedern.

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