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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Architekten stellen sich hinter Museum

16.03.2019

Oldenburg Vor der Entscheidung des Kulturausschusses (Dienstag, 17 Uhr, PFL) zum Museumsneubau sprechen sich Oldenburger Architekten für die Realisierung des Siegerentwurfs aus. „Wir appellieren an die Entscheider in der Politik, nicht ein (...) wichtiges Wettbewerbsverfahren scheitern zu lassen“, heißt es in einem am Freitag verteilten Schreiben der Bezirksgruppe Weser-Ems im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Der Architektenwettbewerb sei ordnungsgemäß und professionell vorbereitet und ausgeführt worden. Die Teilnehmer – darunter international anerkannte Büros – hätten sich über Referenzen qualifiziert. Die Jury sei mit Fachleuten und Persönlichkeiten qualifiziert besetzt gewesen. Sie habe in einem anonymen Verfahren mit 10:1 Stimmen den Sieger des Verfahrens „sehr einheitlich bestimmt“.

„Kann es wirklich sein, dass ein solches professionelles Verfahren mit einer fundierten Entscheidung durch die üblichen reflexhaften ,empörten’ Reaktionen wie Kiste, Betonbunker oder in Leserbriefen oder in den sozialen Medien grundsätzlich in Frage gestellt wird und die politische Entscheidung beeinflusst?“, fragt der BDA.

Eine „vorschnell abwertende Beurteilung des fraglos sehr guten Entwurfs der Gruppe GME aus Achim“ verkenne die „besonderen inneren Raumqualitäten und auch die gegenüber dem Horst-Jansen Museum und der Umgebung respektvolle und ausdrucksstarke Baukörpergestaltung“.

Das zweitplatzierte Büro habe „in Anerkennung dieses besseren Ergebnisses auf die Abgabe eines eigenen Angebots im weiteren Vergabeverfahren verzichtet (...). Eine sehr kollegiale und noble Haltung, wie wir finden.“

Die „sensible und elegante Fassadengestaltung“ sei in der Darstellung des Entwurfs untergegangen. „Aus unserer Sicht ist der neue Baukörper weder zu hoch noch zu massiv, sondern muss sich im Kontext der großmaßstäblichen städtebaulichen Situation mit heute vorhandener und zukünftiger massiver Gebäudekomplexe behaupten.“

Finanzielle und sonstige Gründe, die jetzt gegen das Projekt vorgebracht würden, missachteten die Ratsbeschlüsse zur Durchführung dieses Verfahrens.

„Wir hoffen sehr, dass Sie mit Ihrer politischen Entscheidung in den kommenden Ausschüssen und im Rat zeigen, dass Oldenburg sich nicht ,irre’ machen lässt, sondern professionell Projekte durchführt“, heißt es in dem Schreiben, das folgende Architekten unterschreiben: Alexis Angelis, Lars Frerichs, Claudius Grothoff, Stefan Henckel, Dr. Frank Pantel, Gregor Angelis, Karin Baatz, Christoph Bagge, Dr. Lutz Beckmann, Fenno Brockmann, Prof. Dr. Volker Droste, Wolfgang Göken, Horst Gumprecht, Holm Kleinmann, Claudia Pedaci-Waskönig, Ulrich Recker, Helmut Urban, Hans-Martin Schutte, Stefan Steinkamp.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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