• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Festnahme im Fall Lübcke  – Spuren ins rechte  Milieu?
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 3 Minuten.

Regierungspräsident In Kassel Erschossen
Festnahme im Fall Lübcke – Spuren ins rechte Milieu?

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Thema Zwangsarbeit in Film und Vortrag

13.01.2018

Oldenburg Das Thema „Zwangsarbeit“ rückt das Kulturbüro mit Vorträgen, Filmvorführungen und einer Stadtführung in den Fokus. Anlass ist der nationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Januar begangen wird.

Lange Zeit gehörten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zu den „vergessenen Opfern“ des NS-Regimes. Zwangsarbeit galt vielmehr als „normale“ Begleiterscheinung von Krieg und Besatzungsherrschaft – auch in Oldenburg. Erst im Jahr 2000 wurde sie von der Bundesregierung als NS-Verbrechen anerkannt. Die Veranstaltungsreihe greift Aspekte der Zwangsarbeit in der Region ebenso auf wie ihre europäische Dimension und thematisiert darüber hinaus die Häftlingsarbeit in der DDR.

Oldenburg eins

Als Medienpartner begleitet Lokalsender Oeins die Veranstaltungen und zeigt einen zweiteiligen Beitrag von Thomas Kleinspehn zu „Living History – Bedingungen und Bedeutung von Zwangsarbeit vor und nach 1945“. Teil 1 wird gesendet am 30. Januar und Teil 2 am 16. Februar, um 18 Uhr auf UKW 106,5 und im Kabel. Wiederholungen gibt es am 4. Februar um 12 Uhr und am 18. Februar, 14 Uhr.

Der Verein Werkstattfilm trägt mit zwei Filmvorführungen im „Kinoladen“ in der Wallstraße 24 zum Programm bei. Am Freitag, 19. Januar, zeigt Farschid Ali Zahedi ab 19.30 Uhr seinen Film „Verlorene Zeit“ (1995), der Eintritt ist frei. Anhand von Dokumenten, Zeitzeugenberichten und Aufnahmen an originalen Schauplätzen schildert der Film die Situation der Zwangsarbeiter in Oldenburg.

Am Donnerstag, 25. Januar, wird ab 19.30 Uhr Wolfgang Bergmanns Dokumentarfilm „Der Reichseinsatz“ (1993) gezeigt. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Für diese mit dem hessischen Filmpreis ausgezeichnete Dokumentation hat der Regisseur deutsches und ausländisches Archivmaterial, Ausschnitte aus Wochenschauen und Propagandafilmen sowie Interviews ehemaliger Zwangsarbeiter genutzt.

Am Mittwoch, 24. Januar, referiert der Oldenburger Historiker Dr. Ingo Harms im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, im Vortrag „Zwangsarbeit im Stadtbild“ zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit. Beginn ist um 19 Uhr.

Die ersten Zwangsarbeiter kamen 1940 nach Oldenburg. Im Jahr 1945 waren es 12 000 Menschen, die in rund 60 Lagern im ganzen Stadtgebiet untergebracht waren und hier arbeiten mussten.

Zum Holocaust-Gedenktag am Samstag, 27. Januar, stellt Dr. Harms bei einem Rundgang historische Orte der Zwangsarbeit vor. Ausgangspunkt ist um 14.30 Uhr eine Schautafel am Prinzessinweg 48, die über Zwangsarbeit in der Stadt informiert.

Der Politikwissenschaftler und Politologe Dr. Tobias Wunschik präsentiert am Freitag, 26. Januar, ab 19 Uhr im PFL seine Forschungen zur „Häftlingsarbeit in der DDR“. Er berichtet über die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Gefängnissen der ehemaligen DDR.

Zum Abschluss spricht am Dienstag, 30. Januar, Dr. Stefan Hördler ab 19 Uhr im PFL über die europäische Dimension und die rassistischen Kategorien der NS-Zwangsarbeit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.