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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Wer sich traut, kann was erleben

09.10.2019

Oldenburg Sonja Hobbie ist nervös. Nein, nicht wegen den Journalisten oder illusteren Gästen. Als Projektleiterin managt sie zum vierten Mal die Hochzeitsmesse in den Weser-Ems-Hallen. Angst vor’m Ja-Wort hat sie auch nicht – das hat sie ihrem Liebsten längst gegeben.

Aufgeregt ist die Messeleiterin, weil sie ihre Nichte das erste Mal im Brautkleid sieht: Jana spielt Model für eines der rund 1200-Euro-teuren Kreationen aus dem Hause Havekost. An ihrer Seite: Freund Tarik im angesagten Royal-Anzug. Die beiden 19-Jährigen haben an diesem Wochenende vermutlich besseres vor, als Pferdekutschen und mehrstöckige Torten in den Weser-Ems-Hallen auszusuchen. Aber alle, die wirklich vorhaben zu heiraten, sollten sich das Expertenaufgebot nicht entgehen lassen.

An welchen Trends kommt keiner vorbei?

Nach wie vor gibt Vintage den Ton an. Das gilt für die Dekoration, wie für das Outfit. „Ein bisschen Retro, ein Hauch Flower-Power – gepaart mit einem modernen Detail“, sagt Kim Hansen, die mit ihrem Mutter-Tochter-Unternehmen Artobaleno Hauptverantwortliche für den Deko-Bereich auf der Messe ist. Für die Besucher sind hier kleine Wohlfühlecken zum Ausruhen und Eindrücke wirken lassen aufgebaut. Die Floristin setzt auf einen Mix aus Alt und Neu, ebenso gerne kombiniert sie Naturmaterialien und -töne mit Pastellnuancen. Besonderen Schmuck fertigt sie in Form von filigranen Blumenketten, die opulente Rückenausschnitte von Brautkleidern schmücken.

Was trägt die Braut am großen Tag?

Modebewusste Frauen setzten in dieser Saison auf einen Hauch von Nichts: „Durchsichtig ist im Trend“, sagt Ude Havekost, der mit seinem Ovelgönner Modehaus Stammgast bei der Messe ist. „A-Linie, enge Schnitte, gewagte Ausschnitte“, empfiehlt der Experte allen, die es tragen können. Wie im Vorjahr taucht in seinen Modellen viel Spitze auf. Neu: „Alles ist puristischer, subtiler, es gibt weniger Glitzer.“ Prinzessinenkleider seien in gedeckten Tönen, wie nude, blush oder ivy gehalten.

Der Boho-Chic halte sich auch weiter – allerdings verspielter, mit kleinen Schleifchen und Seidenchiffon.

Neben Hippie-Look ist aber auch die rockige Variante angesagt: mit Spitze in Tattoo-Optik. Ein Muss sind dabei lange Ärmel.

Wer sich den großen Auftritt divenhafter vorstellt, wählt dramatische Ballroben mit weit schwingenden Röcken.

Brautkleider hat er in allen Konfektionsgrößen, verspricht Ude Havekost – XS sollte der Geldbeutel allerdings nicht sein: Die Dame zahlt zwischen 800 und 1500 Euro – er muss 500 bis 600 Euro für’s Outfit berappen.

Wie ist der Bräutigam
gut gekleidet
?

Traditionell wählt erst die Braut ihr Kleid – dann darf der Zukünftige seine Garderobe zusammenstellen. Dabei gibt es aktuell drei Trends: Erdige Töne, grobe, rustikale Stoffe, gerne mit Fliege und Hosenträgern – also wieder Vintage. Auch gefragt: elegante Kombinationen, schmal tailliert. Neu auf den Laufstegen und vor den Altären: royal anmutende Anzüge mit langen Sakkos und Zierknöpfen.

Und wenn mir das alles nicht gefällt?

Besonders individuelle Geschmäcker fängt die Messe in diesem Jahr erstmalig mit einer Modenschau für extravagante Outfits auf: Immer um 14 Uhr werden ungewöhnliche Kleider – beispielsweise in babyblau – präsentiert.

Was gibt es noch neues auf der Messe?

Einer der vielen neuen Aussteller ist Christian Puzik, der mit seiner Firma Stadtholz Fliegen, Brillen, Uhren, Manschettenknöpfe und Krawattennadeln aus Holz anbietet. Neben den Unikaten als Geschenk für den Bräutigam stehen auch Gästebücher und Karten aus dem Naturmaterial zur Wahl. Messebesucher können sich gekaufte Stücke gravieren lassen.

Versüßen können sich Messebesucher den Tag bei einem Abstecher in die Pâtisserie-Abteilung. Neben mehrstöckigen und kunterbunten Torten, Petit Fours oder Letter-Cakes wartet hier ein „Macaron-Fahrrad“ auf dem sich französisches Baisergebäck in allen Variationen stapelt.

Sind alle Bereiche für die Hochzeit abgedeckt?

Auf der Hochzeitsmesse werden wirklich alle möglichen und unmöglichen Fragen beantwortet: Kutsche oder Limousine? Kreuzfahrt oder einsame Insel? Fleisch oder Tofu? Gold oder Platin? Landhaus oder Club?

Fester Bestandteil ist auch der ökumenische Stand der Kirche. Anregung für den Junggesellenabschied bietet ein Organisator für Gin- und Whiskey-Tastings.

Um den unvergesslichen Tag festzuhalten, dürfen Fotografen nicht fehlen. Julia Hanken bietet eine Bebilderung im Vintage-Stil an: Sie setzt auf „unplugged Wedding“. Das heißt, das Smartphone bleibt ausgeschaltet, Selfies vor der Torte sind Tabu. Dafür gibt es am Ende für jeden Gast stimmungsvolle Aufnahmen in Reportage-Stil.

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Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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