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NWZonline.de Region

„Oldenburg ist Stadt des Bürgersinns“

12.03.2016

Oldenburg „Im BTB hat Herr Tiarks unheimlich was gemacht“, sagt Gisela Egts, die dort selbst Mitglied ist, über das Engagement von Jürgen Tiarks. Der 79-Jährige ist seit 40 Jahren im Bürgerfelder Turnerbund aktiv und war einer der acht vorgestellten Ehrenamtlichen in dieser Woche. Bei den Männern hat er die meisten Stimmen erhalten. Gisela Egts sagt: „Zuletzt hat Jürgen Tiarks nach dem Brand auch noch die ganze Bauaufsicht gemacht.“ Ihre 100 Euro wird sie „dem BTB, der zurzeit großen Zulauf hat, spenden – denn die anderen Hallen sind auch überfällig, die haben es bitter nötig“.

Bei den Frauen unter den Ehrenamtlichen hat sie sich besonders über den Einsatz von Gabi Bunse gefreut, die im Altenheim an der Bodenburgallee 51 mit den Senioren singt, weil der gemeinsame Gesang allen gut tue: „Das finde ich so toll, dass sie das macht. Daran bauen sich die Bewohner auf, das ist hervorragend.“ Überhaupt zeigten solche Bespiele und die ganze Oldenburger-des-Jahres-Aktion, „wie ausgeprägt der Bürgersinn in Oldenburg ist – das ist hier besonders“.

Anke Focke, die ebenfalls eine der weit über 300 eingegangenen Stimmen abgegeben hatte, um die Ehrenamtlichen-Aktion von NWZ  und Volksbank zu unterstützen, und gezogen worden war, sagte am Freitag: „Ich wollte mit meiner Stimme das Engagement von Frau Wilhelmer unterstreichen, gerade für Wohnkonzepte mit mehreren Generationen. Ich finde es gut, wenn mehrere Generationen zusammenkommen und man sich gegenseitig helfen kann. Das ist eine tolle Sache.“ Die meisten Stimmen bei den Frauen entfielen auf Helga Wilhelmer, die sich auch noch für das Cine k und für Flüchtlinge engagiert.

Auch Helmut Habben, der beim Oldenburger Yacht-Club (OYC) Kindern und Jugendlichen das Tauchen beibringt, hat ihre Stimme bekommen: „Mir gefällt es, wenn man etwas für Kinder und Jugendliche anbietet. Ich habe selbst Jugendgruppen bei den Johannitern geleitet, und es hat mir einen Heidenspaß gemacht.“

Für Rita Göthert, die ihren Mann vertrat, ist der Einsatz von Jennifer Tillmann besonders beeindruckend: „Toll, dass die Jugendlichen von den Jobpaten an die Hand genommen und motiviert und ermutigt werden.“

Auch Ernst Lorenzen, der mit der ABC-Selbsthilfe der VHS Analphabeten hilft, hat die Stimmen der Götherts bekommen. „Wunderbar, dass er diesen Weg für sich selbst so spät noch geschafft hat, dass er heute so offen darüber spricht, an die Öffentlichkeit geht und anderen Betroffenen solchen Mut macht.“