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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Keramiktage: Kunst ist nicht einfach Ton in Ton

28.01.2019

Oldenburg Auch mal was Neues wagen wollte die Fach-Jury der diesjährigen Internationalen Keramiktage. Statt Ton in Ton haben sich die Experten in ihrer anderthalbtägigen Sitzung für Vielfalt entscheiden.

Die werden die Oldenburger am Hochsommerwochenende 3. bis 4. August auf dem Schlossplatz genießen können. 128 Künstler und Werkstätten aus aller Herren Länder präsentieren dann ihr Können dem breiten Publikum. Vorab war es die reinste Qual der Wahl für Carin Reinders, Direktorin des CODA Museums in Appeldoorn, Dr. Anna Heinze, Kuratorin Bildende Kunst und Kunstgewerbe im Landesmuseum, den Sandhattener Künstler Martin McWilliam, die Keramikdesignerin Christa Lingenau und Beate Anneken als Vorsitzende der Werkschule, die zum Juryteam gehörten.

Rund 300 Bewerbungen waren bei Beate Anneken eingegangen. Aus 18 verschiedenen Ländern hatten Designer, Handwerker und Künstler Arbeitsproben eingereicht. „Dänemark, Italien, Frankreich – und sehr begabte Keramiker aus Großbritannien“, schwärmt die Leiterin der Werkschule. Die nach ihren Worten „sehr strenge Jury“ hat die Bewerbungen in „Ja“, „Nein“, „Vielleicht“ eingeteilt. Zuschlag bekommen, haben alle, die dem Qualitätsanspruch der Kenner genügt haben. Allerdings wurde auch Wert darauf gelegt, am Ende ein gutes Gesamtbild zu erstellen.

„Wir bedienen 15 verschiedene Sparten – Geschirr, Tier- und figürliche Keramik, Plastiken, Gartenkeramik, Salz- und Rauchbrand aber auch originelle Einzelstücke dürfen nicht fehlen“, sagt Beate Anneken und erzählt von den originellen Backformen, die beim Markt im Vorjahr der Verkaufsschlager waren. Wichtig ist ihr als Initiatorin, dass Kunden mit verschieden dicken Geldbeuteln an den Ständen fündig werden. Weil die Gäste von überallher nach Oldenburg reisen, freut sie sich über die vielen Besonderheiten, die die Keramiktage bieten können: Neben dem Markt bereichern zwei Keramik-Ausstellungen im Schloss und verschiedene Preisvergaben, aber auch das „Keramikerportrait“ mit ausgewählten Künstlern einen Tag vor dem Markt, das Programm.

In diesem Jahr werden Susan Collett aus Kanada und der Serbe Velimir Vukicevic in dem eintägigen Präsentations-Workshop exklusive Einblicke in ihre Arbeitstechniken geben.

Beate Anneken, die in den kommenden Monaten mit Arbeit versorgt ist – schließlich gilt es viel vorzubereiten, wie einen Standplan und das Programm zu erstellen – freut sich auf jeden Fall darauf, immer wieder was Neues zu wagen.

Lea von Deylen Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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