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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Magisches Lesefest mit Robert Habeck

11.11.2019

Oldenburg Auf der Bühne stehen zwei kleine Hexen mit Mikrofon und begrüßen ihre neuen Mitschüler und Mitschülerinnen. Nein, Moment…! Es ist nicht Schulbeginn in Hogwarts. Es ist die Eröffnung der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchmesse (Kibum) im PFL.

Zum 45. Mal feiert Oldenburg mit der Kibum ein riesiges Lesefest. Vom 9. bis zum 19. November ist jedermann eingeladen. Und – in diesem Jahr ist die Eröffnung magisch – mit jungen Hexen der Theatergruppe und Musikwerkstatt Theatrix. „Welcome!“ – unter diesem Motto eröffnen sie die Kibum, abwechselnd auf Deutsch und Englisch. Nach Grußworten von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung der Universität Oldenburg sowie Robert Habeck – Bundesvorsitzender der Grünen und amtierender Oldenburger Grünkohlkönig, gehört die Bühne den Theater-Kids. Und zwar mit prominenter Begleitung: dem Schirmherrn und britischen Autor und Zeichner Tony Ross.

„Britische Kinderliteratur ist großartig und allgegenwärtig in deutschen Bücherregalen“, sagt Regina Peters, Kibum-Programmverantwortliche. Verrückte Figuren und Wesen aus englischer Feder würden hierzulande ebenso verzaubern sowie – auch zwanzig Jahre nach Veröffentlichung des ersten Buches, Harry Potter. Hörbuchsprecher Rufus Beck und Harry Potter-Illustrator Jim Kay sitzen ebenfalls im Publikum und sind Teil des Programms der zehntägigen Messe.

Überall sind Bücher. Kleine, große, bunte, deutsch- und englischsprachig. Sämtliche Räume des Kulturzentrums sind mit Bücherregalen und unzähligen Büchern ausgestattet. Drumherum kuschelig-weiche Sitzsäcke und Kissen, Bänke und Stühle, auf denen Eltern ihren Kindern vorlesen. „Wir sind zum zweiten Mal auf der Kibum und werden in den nächsten Tagen einige Veranstaltungen besuchen“, erzählt Jennifer Meunier, 35, aus Oldenburg. Sie würde ihrem Sohn auch zuhause viel vorlesen, für digitale Medien sei es noch zu früh.

Diese bietet die Kibum aber auch. An acht Computern können bis zu 30 Minuten lang Spiele gespielt werden, an einer anderen Station haben die kleinen und großen Besucher die Möglichkeit an Tablets in diverse Hörbücher ’reinzuhören. Sarah Buff (31) und Ole Roggenbuck (35) sind erst am Morgen auf die Kibum aufmerksam geworden und schauten direkt mal vorbei. „Ich habe viele positive Erinnerungen an meine Kindheit und Bücher“, sagt Sarah Buff. Und Ole Roggenbuck ergänzt: „Mir wurden über einen langen Zeitraum Bücher vorgelesen, auch als ich schon lesen gelernt hatte. Großartig!“ Beide seien fasziniert, wie schwierige Themen wie beispielsweise Trennung, Krankheit und Tod in der Kinderliteratur oft kindgerecht dargestellt und nicht schlichtweg ausgeklammert würden.

Robert Habeck ist übrigens nicht nur als Besucher anwesend. Gemeinsam mit seiner Frau hat er zehn Jahre lang Bücher geschrieben – darunter „Ruf der Wölfe“ aus dem Jahr 2001. Im Frühjahr erschien eine Neuauflage des Romans und geriet schnell ins Radar von Regina Peters. Gerne folgten Habeck und Mitautorin und Ehefrau Andrea Paluch der Einladung und lasen etwa 30 Minuten in der Aula der Cäcilienschule aus dem Wolfsroman vor. Die Besucher lauschten gespannt und stellten im Anschluss neugierig Fragen.

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