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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Kinder- und Jugend-Buchmesse lockt 33.000 kleine Leser

14.11.2017

Oldenburg Literatur lockt auch kleine Leser: 33 000 Besucher verzeichnen die Organisatoren der 43. Kinder- und Jugendbuchmesse, die heute um 19 Uhr zu Ende geht. Die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität zeigen sich zufrieden: „Die Kibum hat gezeigt, was Bücher und Geschichten für eine Anziehungskraft haben“, resümierte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Die Kibum ermögliche den Kindern, neue Perspektiven einzunehmen und hinter den eigenen Horizont zu blicken.

Witaj! Willkommen!

Ein Horizont, hinter den geschaut wurde, war die deutsch-polnische Grenze: Im Mittelpunkt der Messe stand in diesem Jahr das Nachbarland im Osten. Von einer Sprachbarriere war indes nicht viel zu bemerken – im Gegenteil: „Die Kinder reagieren ausgesprochen interessiert und mit großer Offenheit. Sie sind überraschend gut vorbereitet und wir bekommen kluge und erstaunliche Fragen gestellt“, berichteten die polnischen Autoren und Illustratoren, die bei ihren Besuchen oft ein fröhliches „Witaj“ (polnisch: Willkommen) zu hören bekamen.

„Klein und groß sind tief in die spannende Bücherwelt unseres Nachbarlandes Polen eingetaucht“, sagte Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg.

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Der polnische Autor Marcin Szczygielski, der vor 550 Jugendlichen zum Thema „Holocaust“ und „Warschauer Ghetto“ in der Cäcilienschule las, bemerkte zum Abschied: „Kibum is a unique event“ („Kibum ist eine einzigartige Veranstaltung.“)

Grzegorz Kasdepke, der derzeit erfolgreichste polnische Kinderbuchautor, sagte begeistert: „Ich kenne Literaturfestivals auf der ganzen Welt. Selten zuvor habe ich so eine ausgezeichnete Organisation erlebt wie zur Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse.“

Viele Familien besuchen Kibum

Nicht nur die Gastautoren kamen von weit her – auch einige der 275 Schulklassen und Kita-Gruppen nahmen einige Kilometer Anfahrt auf sich: Das Einzugsgebiet erstreckte sich von Norderney bis Bramsche, von Leer bis Lemwerder. Insgesamt besuchten 12.865 Kinder und Jugendliche die Messe vormittags und nutzten das Veranstaltungsangebot.

Der Radius der Tagesbesucher reichte sogar von den ostfriesischen Inseln bis nach Nordrhein-Westfalen. Darunter waren auffallend viele Familien, berichtete Heike Janssen, die Leiterin der Stadtbibliothek.

Ausstellung bis 26. November geöffnet

Zu den Highlights der Kibum zählten auch die Angebote rund um den diesjährigen Schirmherrn Janosch. Die beiden Theateraufführungen in der Kulturetage waren mit 900 Besuchern restlos ausgebucht. Die Ausstellung „Oh wie schön ist – Bilderbuchkunst von Janosch“ wurde von äußerst lebendigen Inszenierungen der Janosch-Klassiker begleitet und von bislang 3300 Interessentenbesucht. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. November täglich von 10 bis 18 Uhr in der Peterstraße 1 kostenfrei zu sehen.

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