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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Klassische Musik In Oldenburg: Symphonisches Sommerende

01.06.2019

Oldenburg Was genau schafft in der Musik den unausweichlichen Gänsehaut-Moment? Nichts, was man exakt finden und begründen könnte. Musikforscher sind bisher jede gesicherte Erklärung schuldig geblieben.

Wer Lust hat, könnte ja mal in der neuen Saison die Zuhörer der Meisterkonzerte des Oldenburger Kunstvereins (OKV) fragen. Welche Passage, Melodie, Harmonie oder Dissonanz hat sie am meisten berührt? Rund 20 Werke mit fast 100 Einzelsätzen wird es in den fünf Konzerten von diesem September bis März nächsten Jahres im Alten Landtag geben. Sicher ist dabei: Jede Menge unterschiedliche Empfindungen und Antworten wären garantiert.

Von arrivierten Künstlern und Aufsteigern

„Wir bieten wirklich eine weit und tief reichende Mischung“, sagen Almut und Wolf Geidel, die seit der vorigen Saison mit dem Musikausschuss des OKV die traditionsreiche Reihe betreuen. „Wir haben arrivierte Künstler dabei, ebenso aber auch Aufsteiger mit schon beachtlichem Renommee.“ Dass der Kunstverein mit der „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ zusammenarbeitet, bewährt sich. „Die abgelaufene Saison war überaus erfolgreich“, bestätigen die Geidels.

Die Cellistin Raphaela Gromes zählt zu jener belebenden Nachwuchs-Gruppe. Die Münchnerin gastiert am 22. November zusammen mit ihrem Klavierpartner Julian Riem. Sie legen sich Noten von Beethoven, Debussy und Mendelssohn aufs Pult, dazu die der klangvollen Arpeggione-Sonate von Schubert. Auch geschichtlich spannt sich der Bogen der Meisterkonzerte weit. Zum Auftakt am 27. September reicht er ins 16. und 17. Jahrhundert zurück. Han Tol (Blockflöte) und Nigel North (Laute) spielen Werke von Merula, van Eyck und anderen.

Die etablierten Ensembles

Es mangelt nicht an etablierten Ensembles. Antje Weithaas (Violine), Marie-Elisabeth Hecker (Cello) und Martin Helmchen (Klavier) bieten am 25. Oktober neben Haydn, Schumann und Mendelssohn auch Lili Boulangers „D’un matin de printemps.“ Das Bartholdy-Quintett verstärkt sich am 24. Januar 2020 mit der Cellistin Tanja Tetzlaff für die Sextette von Brahms und Dvorak. Dazu fordert der in Lübeck lehrende Robert Krampe mit „...mein Saitenspiel“ für sechs Streicher besondere Aufmerksamkeit. Das Schumann-Quartett krönt am 20. März 2020 die Reihe auch mit dem Programm: Haydns „Jagdquartett“, dem sinfonisch konzipierten Es-Dur-Werk op. 117 von Schostakowitsch und dem sehr persönlichen e-Moll-Quartett „Aus meinem Leben“ von Smetana.

Alle Konzerte finden freitags um 20 Uhr im Saal des ehemaligen Landtags am Theodor-Tantzen-Platz statt. Gänsehaut-Gefühle garantiert. Das ist in den Meisterkonzerten schon seit 73 Jahren so.
 Einzelkarten kosten zwischen 28, ermäßigt 6 Euro und 22, ermäßigt 5 Euro und können beim Kunstverein und bei der Buchhandlung Libretto vorbestellt werden. Im Juni beginnt der Kartenverkauf über Nordwest Ticket.


Mehr Infos:   www.oldenburger-kunstverein.de 
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