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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Heimatgefühle zwischen Grünkohl und Welt-Musik

16.03.2018

Oldenburg In der Berliner Republik haben sie gerade ein Heimatministerium ins Leben gerufen, das von manch urbanem Hipster als provinziell belacht wird. Zudem ist „Heimat“ als Prädikat in der Musik angesagt, gefühlt alle deutschsprachigen Künstler singen an „Tagen wie diesen“ von der „Schönsten Zeit“ in „New York, Rio, Rosenheim“.

Sänge Sebastian Vogt, hieße das Stück vermutlich „Ostfriesen-Palme“. Da er aber hauptberuflich trommelt – wie an diesem Samstag ab 20 Uhr in der Kulturetage mit dem Bandprojekt „Charizma Soul“, steht „Heimat“ für sein Zuhause im idyllischen Spetzerfehn, Landkreis Aurich. Im eigenen Großgarten züchtet der 37-Jährige zum Beispiel unterschiedliche Grünkohlsorten. Mehr Heimat geht nicht.

Auch sonst schlägt der Schlagzeuger aus der Art der Hinterbänkler: Vogt trommelt alljährlich hochkarätige Musiker für ein Konzert in der Kulturetage zusammen. Und das ist ja mit dem Gärtnern vergleichbar, da zwischen Saat und Ernte Zeit der Entwicklung und Reife liegt.

Deshalb erhalten bei ihm immer wieder Talente eine Chance, wie im Vorjahr der Oldenburger Sänger Hauke Quaer. „Das war großartig. Solche Typen hat man selten. Er kann großartige Songs schreiben, Stücke arrangieren, singen, und er entfacht auf der Bühne eine unglaubliche Wirkung“, urteilte Vogt, der selbst für und mit Stars wie John Miles und Bobby Kimball gespielt hat.

Diesmal ist Charizma Soul mehr auf die eigenen Könner fokussiert. Geboten wird aber wie immer Groove, Musikalität und Spielfreude vom Feinsten. Exzellente Profimusiker aus ganz Deutschland spielen auf internationalem Level und zeigen, dass Funk und Soul auch hierzulande eine Heimat gefunden haben.

Vor Schlagzeuger Vogt stehen als Vokalisten Menno Stuifmeel, Sarina Lal und Marie Franka Zielinski auf der Bühne. An Bass und Gitarre sind Karsten Fernau und Florian Körber zu finden. Keyboard spielt Axel Meyer, und die Bläsersektion komplettieren Peter Büscher (Trompete), David Zernack (Saxophon) sowie Michael Theissing-Thegeler (Posaune).

Heimat ist also vor allem ein Gefühl; und wenn die Musik als verbindendes Element in dieser Form präsentiert wird, ist es eines für Kopf und Herz.

Karten gibt es unter


     www.kulturetage.de 
Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
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