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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Höhepunkte aus zurückliegenden Kinderkonzerten

25.06.2019

Oldenburg Woran mag es liegen, wenn die im Staatstheater verteilten Programmzettel gar nicht das Programm enthalten? Genau: In einem Musikquiz wird nach den Musikstücken, den Komponisten, den handelnden Personen, den Umständen und dergleichen erst einmal gesucht! Einen Einlegezettel mit der gewesenen Programmfolge des 3. Kinderkonzertes gab es dementsprechend erst nach dem Konzert am Ausgang.

Moderator und Leiter des Musikquiz-Konzertes war, wie immer, Thomas Honickel. Fünf lange Jahre lang gibt es nun schon die von ihm konzipierten Kinderkonzerte mit den KlangHelden und dem Oldenburgischen Staatsorchester. Da hieß es dann, nach so vielen spannenden und lehrreichen Konzerten, mit einem Augenzwinkern: „Hefte raus! Klassenarbeit“. Es sollte doch einmal vergnüglich geprüft werden, was denn bei den musikbegeisterten Kindern hängengeblieben war.

Über ein Dutzend Höhepunkte aus den vielen Kinderkonzerten der fünf vergangenen Jahre standen diesmal anonym auf dem Programm. Zwei Kinder aus dem Publikum, die passenderweise fast alle vergangenen Konzerte erlebt hatten, bewarben sich um die Teilnahme am Quiz und um den Sieg. Sie durften sich ein zusätzliches Kind aus dem Publikum an die Seite setzen, so dass nun zwei Zweierteams um den Titel des Maestros oder der Maestra kämpften.

Jede Gruppe bekam noch einen Publikums- und einen Verwandten-Joker eingehändigt und schon ging es los. Um es vorwegzunehmen: beide Gruppen konnten die meisten Fragen bravourös beantworten und am Ende stand es 11:10. Manch ein Erwachsener mag da ganz still und stumm geworden sein, denn die Fragen waren wahrlich nicht einfach oder das, was man euphemistisch „kindgerecht“ nennt.

Beispiel gefällig? Die Kinder bekamen Augenklappen und das Orchester spielte unter Honickels Leitung „Bydlo“ (Ochsenkarren) aus Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“. Welchem Instrument ist vor allem die Solo-Melodie zugeordnet? Der Tuba! Oder: Das Orchester spielt eine Episode aus Francis Poulencs „Barbar der Elefant“.

Die Frage: Was genau schildert diese Episode? Die Antwort: Barbar der Elefant und die alte Dame begegnen sich zum ersten Mal!

Interaktiv war dieses Konzert aber auch, weil einige Werke die Mithilfe des Publikums verlangten. Giuseppe Verdis „Gefangenenchor“ aus seiner Oper „Nabucco“ wurde von den Kindern, die sich um den Titel des Maestros bewarben, dirigiert und das Publikum mußte die unsterblichen Chormelodien schön laut mitsummen.

Ob Maurice Ravels „Die Schöne und das Biest“, ein geistliches Lied von Johann Sebastian Bach oder das Finale aus Sergei Prokofieffs „Peter und der Wolf“: die Kombination aus großartiger Musik, spielerischem Lernen und fröhlichen Kindern ist einfach unschlagbar. Und ganz am Ende, nach neunzig intensiven Minuten, schmetterten alle, Kinder, der Klanghelden Jugendchor und das Publikum, zu den Klängen des Orchesters ausgelassen und mit Inbrunst „Town of Hope and Glory, Oldenburg, mien Stadt“ nach dem 1. Marsch von Edward Elgars „Pomp and Circumstances“.

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