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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Mob Rules lässt die Wände beben

05.03.2018

Oldenburg Schon die Optik stellt klar: Hier werden gleich die Wände beben. Rotes Licht im Saal und ein dunkler Mond im Hintergrund – das Cover des Albums „Tales from Beyond“ mit dem Schriftzug von „Mob Rules“. Die sechsköpfige Band brachte Power Metal ins Cadillac.

Den Auftakt übernimmt „Blackdraft“ aus Hamburg. Eine gute Wahl, denn nach kurzer Zeit ist von der Eiseskälte außerhalb nichts mehr zu spüren. Das Publikum ist aufgewärmt, als Mob Rules die Bühne betreten und „Somerled“ zum Besten geben. Zunächst erklingt der Sound von Dudelsäcken, dann setzt die gesamte Band ein – wie gewohnt mit langen Haaren, schwarzen Hemden, gotischen Kutten. Und in einer brachialen Lautstärke, wie es sich für Metal eben gehört.

Der Song erschien 2016 auf „Tales from Beyond“. Inzwischen arbeitet die Formation an einer weiteren Studioproduktion. Ein Konzert ist die beste Möglichkeit, mal rauszukommen, gerade wenn es ein Heimspiel ist. „Hier, im schnuckeligen Cadillac“, wie Sänger Klaus Dirks sagt.

Zu erwarten ist an diesem Abend ein langes Set, das nicht nur neues Material enthält, sondern auch einige der alten Klassiker. Dass dabei stets auf sauberes Zusammenspiel geachtet wird, zeigt etwa der Song „Astral Hand“. Dieser ist geprägt von wiederkehrenden Rhythmen, deren Achtel immerzu synchron auf allen Instrumenten gespielt werden. Der sehr hohe Gesang legt darüber Melodien, die im Ohr bleiben – auch über das Konzert hinaus.

Eine solche Prägnanz kommt nicht von ungefähr. Immerhin sind die Wilhelmshavener nun schon eine geraume Zeit unterwegs. Erst 2014 erschien die Best-of-Box „Timekeeper“ zum 20-jährigen Bestehen. Acht Alben sind auf dem Markt, das neunte soll im Herbst erscheinen.

Neben hartem Metal zeigt die Band auch ihre anderen Seiten, wie bei „Veil of Death“ hervorzuheben. Dass die Band auch über Balladen Bescheid weiß, hat sie schon oft bewiesen. Der Nebel und das blaue Licht dazu versetzen den Zuhörer auf einen fremden Planeten mit eigenen Farben und neuartigen Klängen.

Doch nicht lange, und es drängen wieder schnelle Rhythmen zur Bewegung, diesmal von „The Last Farewell“. Dominant ist hier nicht nur der einprägsame Refrain, sondern auch die darauffolgende Steigerung der Instrumente: Der Gitarrenriff wird intensiviert durch die Doublebass am Schlagzeug; der gewaltige Orchestersound der Keys befördert das Ganze dann ins Epische. Drei Zugaben nach dem abendfüllenden Programm sind die logische Konsequenz.

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