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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Alles, was einen Kultursommerfreund erfreut

20.07.2019

Oldenburg Der erste Donnerstag eines jeden Kultursommers ist immer der schwierigste. Sagen die, die immer dabei sind, zu denen, die erstmals beim großen Oldenburger Musikfestival auf der Bühne stehen. Wahrscheinlich soll der Satz ein Art Trost sein, falls es nicht so klappt mit dem Auftritt. Nun ja, der erste Donnerstag fand erwartungsgemäß statt, der Schlossplatz war mit etwa 2500 Menschen nur mäßig gefüllt – aber die munteren Schweden der Combo de la Musica und ihre Sängerin Kristin Amparo hatten Trost absolut nicht nötig.

Denn die gut 100-minütige Show hatte alles, was den Kultursommerfreund bzw. die -freundin so erfreut: Flotte Rhythmen, musikalische Vielseitigkeit und künstlerische Qualität. Im Falle der fünf Schweden und einer Kolumbianerin bedeutete dies: zwar Soulmusik der traditionsreichen Art, wie sie in den 1960er und 70er Jahren vom Plattenlabel Motown propagiert wurde, zugleich aber auch ein moderner Soundteppich, der einen altehrwürdigen Stil in Neues überführt. Man höre nur den Einstiegssong „Combo de la Musica“, der bereits alle Elemente der ebenso genannten Band vereint.

Bei Soul allein blieb Kristin Amparo aber nicht stehen. Ihr Repertoire und das der gesamten Gruppe ist weitaus variabler, vereinnahmt afrikanische Rhythmen genau so wie jazzigen Funk und bisweilen sogar ein wenig Rock. Unterschiedliche Elemente, die die Combo vor allem im ersten Teil ihres Konzertes zur Gewinnerin bei den Zuschauern machte. Nach einer kurzen Verschnaufpause überwog dann die etwas leichtere Muse: viel Pop, manchmal eine Prise Bossa Nova und andere Experimente, aber nur noch wenig Soul und Funk.

Was dem Erfolg des Abends kaum abträglich war. Sängerin Amparo, die mit ihrer Band von anderthalb Jahren erstmals für ein kleines Clubkonzert in der „Flänzburch“ in Oldenburg war, konnte auch die große Kultursommer-Menge problemlos mit ihrer Stimme und ihrem Charme verzaubern, Dazu steuerten vor allem John Runefelt (Piano), Carl Greder (Bass) sowie Jens Elford (Gitarre) den nötigen Druck und die Spielfreude bei, um die zweite flotte Party auf dem Schlossplatz gelingen zu lassen.

Klaus Fricke
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