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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Kultur In Oldenburg: Ein Abend erzählt von Dido und Venus

31.08.2019

Oldenburg Zwei Paare, die sich tragisch entzweien, in zwei Opern an einem Abend: So stellt sich zusammengefasst die erste Premiere am Oldenburgischen Staatstheater in der Spielzeit 2019/20 dar. Mit „Venus and Adonis“ von John Blow und „Dido and Aeneas“ von Henry Purcell werden von Tobias Ribitzki zwei Stücke inszeniert, die sich nicht nur aufgrund ihrer Entstehungszeit im englischen Barock sehr nahestehen. Die beiden Komponisten waren eng miteinander bekannt und schon zur damaligen Zeit gab es gemeinsame Aufführungen. Auch inhaltlich gibt es Parallelen, die einen Doppelabend mit den beiden recht kurzen Stücken nahelegen. Dramaturgin Annabelle Köhler erklärt die Besonderheit der beiden Paargeschichten: „Es ist spannend, dass bei beiden Komponisten der Fokus extrem auf der weiblichen Seite steht. Die Rollen sind umfangreicher, stehen im Zentrum, werden verfolgt.“

Zwei Frauenschicksale miteinander verwoben

Und so verwebt Regisseur Ribitzki die Geschichten der zwei Frauen zu „einem“ Frauenschicksal. Auf der einen Seite Venus, die Göttin der Liebe, die, plötzlich selbst von einem Liebespfeil ihres Sohnes Cupido getroffen, genau die Emotionen durchlebt, über die sie sich vorher bei den Menschen amüsiert hat. Entsprechend beginnt das Stück auch sehr heiter.

„Hier haben wir einen Kontrast der beiden Stücke. Bei Venus haben wir eher noch das Schäferspiel, das Heitere, eine sommerliche Atmosphäre, die durchweht. Erst wenn Tragik ins Spiel kommt, kippt das ganze Stück. Das ist vor allem musikalisch sehr beeindruckend“, erläutert Ribitzki. „Und damit kommen wir quasi schon auf den Weg in das andere Stück hinein.“ Denn „Dido and Aeneas“ startet bereits tragisch. Dido hat ihren Mann verloren und ist hin- und hergerissen, ob sie sich auf eine neue Liebe einlassen soll. Als sie sich schließlich doch öffnet, erlebt sie erneut einen Verlust.

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„Das ist ein ganz intimer Klang“

Thomas Bönisch, der die musikalische Leitung innehat, ist ein ausgewiesener Barockspezialist. Gemeinsam mit Orchestermitgliedern, die ebenfalls Experten auf dem Gebiet der Barockmusik sind, hat er ein kleines Orchester zusammengestellt. Auf teilweise historischen Instrumenten und zum ersten Mal in tiefer Stimmung wird im Kleinen Haus des Staatstheaters eine authentische Barockatmosphäre geschaffen. „Das ist ein ganz intimer Klang. Eine sehr schlichte Musik, die mit sehr wenig unglaublich viel erzählt“, beschreibt Ribitzki die musikalische Begleitung. Ergänzt wird diese um den Opernchor und den KlangHelden Kinderchor des Oldenburgischen Staatstheaters.

Für die Ausstattung ist Stefan Rieckhoff verantwortlich, der andernorts schon häufig mit Oldenburg-Neuling Tobias Ribitzki zusammengearbeitet hat, und am Staatstheater nach Produktionen wie „Falstaff“ oder „Ein Sommernachtstraum“ kein Unbekannter mehr ist.

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