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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Erster Blick ins Theaterzelt

27.04.2018

Oldenburg Ein wenig Stadtstrand, ein wenig Breminale, ein wenig Zirkus Roncalli und ganz viel Staatstheater: Das von Rhein-Umschlag verlassene Gelände am Hafen verwandelt sich zu Pfingsten für sechs Wochen in einen kulturellen Freizeitpark. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange.

„Seit Bekanntgabe der Pläne, das Staatstheater während der Sanierungsarbeiten im Haupthaus in ein Zirkuszelt am Hafen umzuquartieren, hat das Projekt eine gewisse Eigendynamik entwickelt“, freut sich Christine Post, Referentin des Generalintendanten Christian Firmbach – und damit untertreibt sie ein wenig. Denn die Gäste erwartet ein kleines Stadtfest, oder ein vorgezogener Kultursommer. Unser Redakteur Thomas Husmann jedenfalls ist begeistert von der Kulisse.

Im Gespräch mit Husmann berichten Mitglieder des Organisationsteams, was genau die Besucher auf dem Gelände erwarten wird. Sehen Sie dazu einen kurzen Videobeitrag:

Offiziell eröffnet wird die Ausweichspielstätte am Pfingstsamstag, 19. Mai, ab 11 Uhr vom Shanty Chor Oldenburg mit Liedern von der See. Abends ist dann die Premiere von „Alice im Wunderland: L-S-Dreamland“. Bis dahin werden aber noch Sandflächen aufgeschüttet, die für Strandgefühl sorgen. Eine 100 Meter lange Sitzbank aus Euro-Paletten dient als Abgrenzung zur Hunte sowie als kommunikativer Treffpunkt, auf einem Straßen-Basketballfeld können die Gäste dem Ball hinterherjagen.

Die Baumschule Bruns aus dem Ammerland leiht zwei acht beziehungsweise 13 Meter hohe Sumpfeichen zur Dekoration aus. Eine kleine Gastronomie soll das Publikum auf das Hafengelände locken, wo bis vor kurzem Binnenschiffe Kies und Sand entluden, der an der Rheinstraße zwischengelagert wurde. Zum Angebot gehören auch ein historisches Kinderkarussell und eine Bühne, auf der abends an den Wochenenden Musikgruppen auftreten werden, freuen sich Gesine Geppert und Jonas Hennicke vom Team des Staatstheaters, das mit den Planungen betraut ist. Das Cine k der Kulturetage wird an Kinoabenden Filme zeigen.

Einen ersten Eindruck vom Gelände am Hafen gibt es hier:

Über Pfingsten wird zudem ein Street-Food-Festival gefeiert. Und möglicherweise gibt es noch eine weitere Attraktion. Mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Bremen und der Stadtverwaltung laufen Gespräche, eine Passage vom Anleger vor dem Schwan am Stau zum Hafengelände in den Börtebooten zu ermöglichen. Anlegen könnten die Boote an einem Ponton, der vor dem Theaterhafen demnächst an der Spundwand zu Wasser gelassen und festgemacht wird.

„Wo sich viele Ideen, Kompetenzen und Ressourcen zueinandergesellen, entsteht immer ein Mehr“, fasst Angela Weller, Projektleiterin des Theaterhafens, die Entwicklung in den vergangenen Monaten zusammen.

Geschlossen wird das Hafentheater am Samstag, 30. Juni, wenn am späten Abend die „Nacht der Lampions“ gefeiert wird. In Licht getaucht und mit musikalischen Klängen aus der Mitte des Flusses wird so die Hunte selbst zur Hauptfigur.

Doch bis dahin bleibt noch Zeit – im Moment laufen die Theaterproben im Roncalli-Zelt, das für ein paar Wochen zum kulturellen Mittelpunkt der Stadt wird.

Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

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