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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Markt der Völker macht Lust auf Stoffe

21.10.2019

Oldenburg Weltläden, entwicklungspolitische und kirchliche Initiativen und Vereine mit ihren Partnerprojekten und Handwerks-Produkten: Auf dem „Markt der Völker“ gab es am Wochenende einen schönen Einblick in andere Länder und Kulturen.

Ein Schwerpunkt lag diesmal auf Textilien. Aber auch Schriftsteller Jabber Md Abdul hatte seine Bücher ausgelegt. Es schreibt unter anderem über vier Frauen in Bangladesch, die sich couragiert aus ihrer Armut befreien wollen. 2004 kam er nach Deutschland, studierte an der Carl-von-Ossietzky-Universität Anglistik und politische Wissenschaften und lebt heute als deutscher Staatsbürger mit seiner Frau in Oldenburg. Abdul, der auch Bildungsreferent bei der Deutsch-Bengalischen Kinderhilfe ist, will auf dem Markt der Völker Brücken zwischen den Kulturen bauen und Vorbehalte vor anderen Kulturen abbauen.

Elsbeth und Manfred Taddey haben selbst über fünf Jahre in Indien gelebt und engagieren sich seit Jahren bei der Indienhilfe in Deutschland. Zusammen mit der Pastorin Gudrun Löwner, die in Indien wirkt, organisieren sie den Verkauf von schönen und bunten Stoffen, Tischdecken und anderen Textilien. Gudrun Löwner hat einen Lehrstuhl an der Theologischen Universität in Bangalore. Die Taddey’s verkaufen auch kleine Karten, die von indischen Mädchen bestickt werden. „Die Mädchen sind damit von der Straße weg und verdienen sich ein selbstständiges Leben“, sagt Elsbeth Taddey über das Projekt, das von der Belgierin Sonja Bedi organisiert wird. Anne Vosgerau hat gerade eine schöne blau-weiße Tischdecke mit vielen blauen Elefanten von Elsbeth Taddey gekauft. „Die passt wunderbar zu meinem Teegeschirr“, sagt sie begeistert.

Kirsten von dem Driesch aus Oldenburg vertreibt allerlei schöne Tücher und Kissen im Rahmen des Frauenprojektes Aklala in Togo. In diesem Projekt werden Frauen in der Kunst des Schneiderns und der Batik-Färberei ausgebildet. „Durch die Batik-Färberei werden sehr exotische Muster erzeugt“, so von dem Driesch. „Das hat nichts mit unserer Batik-Arbeit zu tun, in dem ein T-Shirt zusammengerollt und dann gefärbt wird.“ Sie ist sehr zufrieden mit der Resonanz in Oldenburg. Passend zum Motto der diesjährigen Fairen Wochen „Oldenburg trägt fair“ haben Ehrenamtliche des „Repair Cafes“ am Samstag die Reparatur von Textilien angeboten, außerdem gab es einen Kleidertausch. Auch dieses Jahr kam die Schokofahrt am Samstag in Oldenburg an. Sie brachte zum vierten Mal emissionsfrei transportierte Schokolade aus Amsterdam nach Oldenburg. Im Gepäck hatten die Teilnehmer auch einen Film zur Fahrt und standen für Fragen bereit.

Von den 70 Kilogramm Schokolade waren über zehn Kilogramm gleich nach der Eröffnung verkauft. Ab diesem Montag ist die Schokolade beim Weltladen, Der Speiche, Dynamo Schneider, OTM und Veggiemaid erhältlich.

Interessierte Schokofahrer können sich für die nächste Tour Ostern 2020 schon unter dieter.hannemann@adfc-
oldenburg.de melden.

Am Sonntag erklärte Oicokredit auf dem Markt „Faire Geldanlagen“. Und Eva und Hartmut Guddat berichteten über ihre Zeit mit dem Senior Expert Service (SES) in Tansania. Amélie Schenk vom Verein „Freunde des Altai“ erzählte über Neuigkeiten aus der Mongolei. Einer der vielen Stammbesucher ist Christian Wolf, der sich bei „terre des hommes“ mit schönen Weihnachtskarten eindeckte. Er er schätzt die vielen Eindrücke aus aller Welt und die Produkte: „Deshalb komme ich jedes Jahr zum Markt der Völker.“

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