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Laster umgekippt – Sperrung der A1 bis zum Nachmittag
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Unfall Bei Vechta
Laster umgekippt – Sperrung der A1 bis zum Nachmittag

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Kindersachen, die glücklich machen

26.07.2018

Oldenburg Der Nachmittag des jeweils ersten Kultursommer-Sonntags ist traditionell etwas für junge Leute. Ganz junge. Der Schlossplatz ist voll von lärmenden, tobenden, ja einfach fröhlichen Kindern, gegen die die Rockmusik der „Blindfische“ erst einmal ankommen muss.

Und wenn die Freude dann, wie auch am vergangenen Sonntag geschehen, überbordet, dann sind nicht nur die Eltern froh. Sondern auch Uwe Schwettmann.

Der 61 Jahre alte Oldenburger weiß dann schließlich, dass wieder mal alles so funktioniert hat, wie es funktionieren sollte. Schwettmann ist seit 2012 für das gesamte Kinderprogramm des zwölftägigen Kultursommers sowie für dessen Rahmenprojekte zuständig. „Da war ein wenig Zufall dabei“, meint er im Rückblick.

„Die Hand gehoben“

„Wir von der Kulturetage saßen nach der Rückkehr vom Prinzenpalais-Platz zusammen und wollten einiges neu machen, unter anderem irgendwas für Familien. Na, und da habe ich einfach mal die Hand gehoben.“

Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die man Uwe Schwettmann aber voll Vertrauen übergeben konnte. Der hatte seine Erfahrungen im Veranstaltungsgeschäft längst gesammelt: Zunächst als Student an der Uni, wo es in Zeiten des Stellenmangels mit einer Anstellung als Lehrer nicht recht klappen wollte, wo aber Professor Christian Wopp ihm zutraute, Veranstaltungen im Hochschulsport zu organisieren. „Naja, und beim Managen bin ich dann eben hängen geblieben“, lacht Schwettmann.

Vor allem die so genannten Jonglier-Conventions halfen ihm, in der Szene Fuß zu fassen und ein Netzwerk von Künstlern aufzubauen. Das nutzte Schwettmann später, um neue Ideen wie ein Drachenfest umzusetzen. „Plötzlich habe ich 15 Drachenfeste deutschlandweit organisiert und war damit führend in dieser Branche.“

Und während er für die Kulturetage und zusammen mit der Studentenwerksbühne „Unikum“ die inzwischen etablierten Kabarett-Tage initiierte, hatte Schwettmann noch andere Pläne: „Martin Tulinius, ein guter Freund, erzählte mir von seinem Sandstrand-Skulpturen-Projekt in China. Ich sah die Fotos und dachte, das müsste doch auch hier gehen.“

Alles auf Sand gebaut

Ging es auch: Zunächst in Tossens (Wesermarsch), dann sechs Jahre lang und in richtig großem Rahmen in Berlin. „Inzwischen gibt es in der Hauptstadt nur wenig freie Plätze, darum habe ich das Festival eingestellt.“ Die Sandkultur hält Schwettmann dennoch hoch: Am Bremer Einkaufszentrum „Waterfront“ ist noch bis zum 4. August die „Märchenhafte Sandskulptur-Ausstellung“ zu sehen mit Arbeiten von neun internationalen Künstlern.

Der Kultursommer und sein Familienprogramm liegen ihm dennoch am Herzen. „Dies Festival in der Heimatstadt auf dem schönen Schlossplatz ist etwas ganz Besonderes“, findet der 61-Jährige, der aber auch schon an den 24. und 25. August denkt: Dann steigt das Kleinkunstfestival „JAPZ“ in der Oldenburger Innenstadt, wo auf Einladung des City-Managements auf acht Plätzen Jonglage, Akrobatik, Pantomime und Zauberei stattfinden. Organisator der Sause: Uwe Schwettmann.

Klaus Fricke

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