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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Brühend heißer Blechblas-Partypop

26.07.2018

Oldenburg Irgendwie hat es die Kultursommer-Regie hinbekommen, dass die Hitze, die die musikalischen Gäste ausstrahlen, noch größer ist als die abendliche Schwüle auf dem Schlossplatz.

Das geht nun seit Tagen schon so, doch am Dienstag erreichte die künstlerische Quecksilbersäule ihren vorläufigen Höhepunkt: Chico Trujillo verwandelten mit ihrem brühend heißen Blechblas-Partypop das Zentrum des Festivals in eine Disco a la Valparaiso.

Mit Funk und Cumbia

Das zehnköpfige Ensemble, in seiner Heimat Chile längst so etwas wie eine Stadion-Attraktion, machte die Kopfsteinfläche von Beginn an zum Tanzboden, 3000 Zuschauer waren von der Eröffnungsnummer „Caleta Vargas“ an auf den Beinen. Wie schon vor drei Jahren beim Auftritt der kolumbianischen Band Doctor Krapula zeigte sich: Funk und Cumbia, jene krude musikalische Mischung aus afrikanischen und südamerikanischen Rhythmen, haken sich unwiderstehlich fest im Gehörgang der Lauschenden.

Im Falle von Chico Trujillo bedeutet dies: Der machtvolle Schub von drei Blechbläsern, zwei Schlagzeugern und einem fröhlichen Bassspieler (dazu kamen noch zwei Gitarren und jede Menge Gesang) trieb jeden Zuhörer in die Bewegung. Arme hoch, Arme gekreuzt, Knie gebeugt, Knie gestreckt – so ging das fast zwei Stunden lang, und keiner wunderte sich am Ende über nasse T-Shirts.

Jede Menge „La La La“

Schließlich hatte Sänger Aldo alias „Macha“ – ein Vokalstar, nach dem in Chile inzwischen schon Kinder benannt werden – die Marschroute des Abends vorgegeben: In „Asi Es Qui Vivo Yo (Sigue la Fiesta)“ hatte er vom Wohl und Wehe einer langen Party erzählt, und alle sangen mit, auch ohne große Sprachkenntnis. „La La La“ reichte.

Dass Südamerika in Sachen Fiesta und Karneval ganz weit vorne ist, bewies sich am Dienstag auf dem Schlossplatz einmal mehr. Drei Zugaben, mehr ging dann wirklich nicht bei dieser Hitze!


  www.chicotrujillo.com 
Klaus Fricke
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