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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Von Kranich über Adam Green bis zu Freigang

11.04.2018

Oldenburg Zum 40. Kultursommer die Meilensteine der vergangenen 39 Jahre:
 20. Juli 1978: Vorhang auf für den Oldenburger Kultursommer. Das von der Stadtverwaltung ausgerichtete Festival dauert 32 Tage, rund 50 000 Leute kommen zu den 37 Veranstaltungen. Höhepunkte: Pyramidenbau der Künstlergruppe „Kranich“, Folk mit Skarabäus.
 1983: Der Töpfermarkt markiert neuerdings den Abschluss des Kultursommers.
 1986: Höhepunkt: Rund 170 000 Zuschauer besuchen die 44 Veranstaltungen.
 1988: Erstmals findet parallel zum Kultursommer die Keramik-Ausstellung im Pulverturm statt.
 1995: Der Kultursommer muss finanziell abspecken – dennoch reicht es für ein Aufsehen erregendes Straßentheater-Festival mit den Ensembles „Teatr Osmega Dnia“ (Polen), „Compagnie du Hazard“ (Frankreich) und dem deutschen Theater Titanick, das für seine vielen Spezialeffekte u.a. ein Bassin mit 20 000 Liter Wasser auf den Schloßplatz stellen lässt.
 1998/1999: Zunächst als Partner der finanziell gebeutelten Stadt, im Folgejahr dann in Alleinverantwortung übernimmt die Kulturetage die Organisation des Kultursommers.
 2000: Tiefpunkt: Nur noch 30 000 Leute kommen zu den 62 verregneten Veranstaltungen. Die Kulturetage will aber nicht aufgeben.
 2002: „Umsonst und draußen“ war einmal: Aus Kostengründen sind nur noch 43 der 88 Veranstaltungen gratis. Dennoch kommen 70 000 Menschen.
 2005: Superstar für ein Jahr: Der amerikanische Popsänger Adam Green zieht auf dem Höhepunkt seiner Karriere unglaubliche 10 000 Zuschauer vor das Schloss.
 2009: Der Töpfermarkt (inzwischen Internationale Keramiktage) verabschiedet sich organisatorisch nach 26 Jahren vom Kultursommer.
 2009 bis 2011: Umzug auf den Platz hinter dem Prinzenpalais. Der Schloßplatz steht wegen einer Grundsanierung nicht für den Kultursommer zur Verfügung.
 2012: Rückkehr auf den Schloßplatz; erstmals wird im hinteren Bereich ein „Dorf“ mit Verpflegungsständen errichtet.
 2013: „freiGang – Ort für anderes“ feiert Premiere. Um junge Leute anzusprechen, wird der Lamberti-Kirchhof zur Bühne.
 2014: Der Kultursommer schrumpft. Statt über einen Monat dauert er nur noch elf Tage, bei gleicher Anzahl an Veranstaltungen. Grund sind neuerliche finanzielle Zwänge, doch der Festivalcharakter wird zugleich deutlicher und profilierter.
 2017: 85 000 Gäste erleben den 39. Kultursommer.

Klaus Fricke

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