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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Treffen mit dem Weihnachtsmann

02.12.2019

Oldenburg Eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung des Lichterfestes in Ofenerdiek brechen immer wieder ein paar Sonnenstrahlen durch den wolkenüberzogenen Himmel. „Deutlich besser als am Donnerstag“, sagt Organisator Hilbert Schoe zufrieden beim Blick nach oben.

Noch ist der kleine Bahnhofsvorplatz wie leer gefegt, aber Schoe ist zuversichtlich. „Es ist immer ein bisschen spannend, wie viele Leute kommen und wie unser Fest angenommen wird. Aber für viele Ofenerdieker ist der Samstag vor dem ersten Advent fest im Kalender für das Lichterfest reserviert“. Die Spekulatius stehen bereit, der Glühwein dampft – die Gäste können kommen.

Das Lichterfest an der Ofelia wird seit vielen Jahren vom Hugo – dem Handel und Gewerbeverein Ofenerdiek ausgerichtet. Schoe ist erster Vorsitzender des Vereins und bereits seit 15 Jahren dabei.

Für die vorweihnachtliche Atmosphäre wird die alte Eiche an der Ecke Ofenerdieker Straße/Am Stadtrand in ein strahlendes Lichterkleid gehüllt. Auf dem Platz darunter sorgen Glühwein-Theke und Bratwurststand für das leibliche Wohl.

Als um Punkt 16 Uhr der Schalter umgelegt wird, wimmelt es auf dem Vorplatz dann vor Besuchern. Spätestens als der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „Alle Jahre wieder“ anstimmt und die Weihnachtsengel Schokoladenweihnachtsmänner an die jüngsten Gäste verteilen, wird klar: die besinnliche Zeit des Jahres hat begonnen.

Für Schoe und seine Mitstreiter vom Hugo ist das alljährliche Lichterfest eine Möglichkeit, das Leben in ihrem Stadtteil aktiv mitzugestalten und die Bewohner näher zusammen zu bringen: „Kommunikation ist ein ganz wichtiger Punkt. In Ofenerdiek gibt es keine Gemeinschaftshäuser mehr. Die Vereine werden weniger. Da ist unser kleines aber feines Fest ein Ort des öffentlichen Zusammenkommens.“

Höhepunkte an diesem Nachmittag sind die Aufführungen des Kasperletheaters und eine Tombola. Die Preise hierfür wurden von den Mitgliedern des Hugo zur Verfügung gestellt. Der begehrte Hauptpreis – ein pinkes Kinderfahrrad – thront über weiteren Sachpreisen. Das Fahrrad hat in der Vergangenheit bereits doppelt für Freude gesorgt: „Bei einem der letzten Feste wurde der Hauptgewinn von älteren Leuten gezogen“, berichtet Carolin Schoe, die im Tombola-Zelt die Präsente aushändigt. „Die haben das Fahrrad dann einfach an Kinder auf dem Platz verschenkt“.

Die Einnahmen des Tages sollen in weitere Projekte des Hugo, wie das Straßenfest, fließen.

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