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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Neuer Anstrich für die Museums-Sphinx

09.05.2019

Oldenburg Frische Farbe für die Sphingen vor dem Museum für Natur und Mensch am Damm: Vor fünf Jahren war das Portal des Museums für Natur und Mensch saniert und restauriert worden. Jetzt brauchten die Sphingen, die bei den Kindern zum Klettern sehr beliebt sind, einen neuen Anstrich.

Im Zuge der Arbeiten wurden im Jahr 2014 auch die beiden Sphingen, die die Treppe flankieren, von den Sockeln gehoben. Spezialisten hatten die beiden Figuren dann in einer Werkstatt restauriert und sie anschließend an ihren angestammten Platz zurückgebracht. Auch die Sockel waren im Laufe der Jahre marode geworden und mussten überarbeitet werden. 129 000 Euro flossen damals in die Sanierung.

In früheren Jahrzehnten bildeten die Treppen und das Portal den Haupteingang zum damaligen Naturkundemuseum. Das Geld für die Arbeiten kam aus einem Denkmalschutzprogramm und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das Portal war und ist eine Anlage von „bundesweiter Strahlkraft“.

Das Landesmuseum Natur und Mensch hat eine wechselvolle Geschichte, ist auf der Homepage des Museums nachzulesen: 1836 vom Großherzog Paul Friedrich August gegründet, bezog es erst nach mehreren Umzügen 1879 den jetzigen Standort in der Straße „Damm“.

Mit den Ortswechseln gingen auch thematische Ergänzungen einher. Anfangs nur als naturhistorische Sammlung begonnen, kam es sehr bald zum Aufbau einer ethnologischen Sammlung, später auch einer „Altertümersammlung“, heißt es weiter. Das „Naturhistorische Museum“ wurde 1938 umbenannt in „Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Oldenburg i. O.“. Nachdem 1947 das Land Niedersachsen in die Trägerschaft des Museums eingetreten war, hieß es „Staatliches Museum für Naturkunde und Vorgeschichte“. Seinen heutigen Namen „Landesmuseum für Natur und Mensch“ trägt es seit dem Jahr 2000.

Das Gebäude, vor dem die beiden Sphingen stehen, wurde mit den anderen Gebäuden zwischen 1876 und 1879 erbaut. Der Architekt hieß Gerhard Schnitger (1841 – 1917). Die Fassade des dreigeschossigen spätklassizistischen Baus wird beherrscht von einem vortretenden Mittelrisalit (ein hervorspringender Gebäudeteil) und der Freitreppe. Die Sphingen wurden vom Hofbildhauer Heinrich Boschen erschaffen. Miteinander verbunden wurden die Gebäude von 1967 bis 1971 mit der benachbarten ehemaligen Bibliothek. Sie beheimaten heute gemeinsam das Museum für Natur und Mensch.

Die beiden Sphingen sind praktisch die Schwestern der beiden Exemplare, die vor dem Bremer Übersee-Museum stehen. Die wurden allerdings vom Bremer Bildhauer Rudolf Lauer (1852 bis 1900) erschaffen.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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