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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Musikprogramm In Oldenburg: 60 Jahre Jazz-Club Alluvium – und kein bisschen leise

16.07.2019

Oldenburg Alles begann mit einem Schulausflug: Ende der 1950er-Jahre sollten Oldenburger Schüler die ältesten Gebäude der Stadt erkunden. Besonders gefielen die Kellerräume des Degodehauses im Stadtzentrum. Und zwar so sehr, dass sie hier – mit dem Baujahr des Hauses im Namen – den Jazzclub 1502 gründeten. Nach Schließung des Kellers führte der Weg wieder an die Oberfläche, zurück auf die Schwemmböden der Meeresküste – geologisch Alluvium.

Nach vielen Jahren in der Zeughausstraße und weiteren Zeiten in einem Mehr-oder-weniger-Nomaden-Dasein, hat der Jazzclub nun im Wilhelm 13 seine Heimat. In diesem Jahr wird das 60-jährige Bestehen gefeiert. Allerdings auch nicht im Wilhelm 13, sondern in der Mohrmannhalle am Pferdemarkt.

Auftakt gibt eine Jubiläumsausstellung, die ab Mittwoch, 17., bis Mittwoch, 27. Juli, täglich zwischen 10 und 18 Uhr zu sehen ist. Die Schau besteht aus drei Teilen: Eine historische Dokumentation mit Fotos und Texten von Uwe W. Tiedemann stellt die Frühphase des Jazzclubs im Degodehaus dar.

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Der Oldenburger Künstler Klaus Beilstein, der über viele Jahre für den Jazzclub aktiv war, steuert neben Plakatentwürfen auch Porträtzeichnungen von Musikern bei, die im Jazzclub aufgetreten sind. Die „Neuzeit“ des Jazzclubs wird durch Konzert-Fotografien von Tillman Böttcher repräsentiert, der viele Konzerte der vergangenen Jahre fotografisch begleitet hat.  Feierlich eröffnet wird die Schau am Donnerstag um 18 Uhr. Im Anschluss spielt die Oldenburger Band Easy Tuesday zeitlose Jazzstandards, eigene Swing- und Latin-Arrangements im Stile der 1950er- und 1960er-Jahre. Nach vorheriger Anmeldung (alluvium@gmx.de) sind Interessierte eingeladen, der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein zehntägiges Programm. Am  Freitag, 19. Juli, kann ab 18 Uhr Lindy Hop getanzt werden. Uwe Tiedemann wird dazu swingende Musik auflegen. Für alle, die den Swingtanz noch nicht kennen, gibt es von 18.30 bis 19.30 Uhr einen Einführungskurs. Der Eintritt ist frei.   Oumuamua bedeutet auf Hawaiianisch „der allererste Besucher“:  Am Samstag, 20. Juli, macht sich die gleichnamige Band ab 19.30 Uhr auf, musikalisch neue, unbetretene Galaxien zu suchen und neue Welten zu entdecken. Die junge Formation startete 2014 als „Funky Kayle“ ihre Reise – mit großem Erfolg und diversen Auszeichnungen. Karten kosten 15, ermäßigt zehn Euro.  Im Rahmen des Clubjubiläums werden Jazz-Filme gezeigt. Den Start macht am Montag, 22. Juli, 22 Uhr der Spielfilm „Miles Ahead“ um den Trompeter Miles Davis. Am Dienstag, 23. Juli, 22 Uhr ist „Jazz on a Summers Day“ zu sehen – aufgenommen beim Newport Jazz Festival 1958, gilt der Streifen als der beste Konzertfilm aller Zeiten. Der Fotograf Bert Stern zeigt in ruhigen, eindrucksvollen Bildern die besten Musiker der Zeit, wie Louis Armstrong, Anita O’Day, Thelonious Monk, Gerry Mulligan. Die Lebensgeschichte des legendären Saxophonisten Charlie „Bird“ Parker – kongenial verfilmt von Clint Eastwood und mit einem Oscar für den besten Sound belohnt –  wird am Mittwoch, 24. Juli, 22 Uhr gezeigt. Forest Whitaker spielt die Hauptrolle. Zum Kino ist der Eintritt frei.  1958 gegründet, war die Flower Street Jazzband lange Jahre eine musikalische Institution in Oldenburg und umzu – nicht zuletzt auch im Alluvium. Aber auch weit über die Stadtgrenzen hinaus haben sich die Jungs swingend einen Namen gemacht: Beim Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten in Berlin, auf mehreren Konzertreisen in den USA, auf dem Dixieland-Jazz-Festival 1989 in Dresden und dem Jazzfest im kalifornischen Sacramento. Am Samstag, 27. Juli, 11 Uhr gibt die Formation ein Frühschoppen-Konzert. Karten kosten 10, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es an der Tages- oder Abendkasse und per Email über alluvium@gmx.de


Lea Bernsmann Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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