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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Nikolaimarkt In Oldenburg: Küssen verboten – gucken erlaubt

11.06.2019

Oldenburg Diana Kunkl aus Augsburg ist bereits seit Jahren mit ihren Traumprinzen glücklich verheiratet und hat drei große Kinder. Trotzdem versucht sie noch einmal ihr Schicksal herauszufordern und küsst den Froschkönig aus Keramik von Franz Krull auf dem Nikolaimarkt.

Der Vater des Traumprinzen, Franz Krull, von Beruf Pädagoge in der Behindertenarbeit, freut sich über diese Begegnung an seinem Stand auf dem 16. Nikolaimarkt auf dem Schlossplatz. Seine mannshohen Stelen und kleine Vasen präsentierte er an beiden Veranstaltungstagen des Pfingstwochenendes. Wenn der Kunsthandwerkermarkt auch in erster Linie bekannt ist für seine Keramik Objekte, so finden doch im Laufe der Zeit immer mehr andere Kunstobjekte den Weg vor das Schloss.

Frauke Abel war eine der wenigen Oldenburger Ausstellerinnen. „Für mich ist die Keramik meine Leidenschaft“, sagt die junge Frau. Sie hat in England, Holland und Frankreich ihren Blick auf die Kunst der Keramik erweitert und kam zurück nach Oldenburg. Sie hat ihr florales Design überarbeitet und bringt jetzt kleine abstrakte Blüten auf ihre Tassen, Vasen, Schalen und andere Objekte. Sven Bartel aus Worpswede unterhält über zwei Tage Aussteller und Besucher mit seinen Cajóns, jenen aus Peru stammenden „Kistentrommeln“. Aus dem spanischen übersetzt heißen sie auch Schublade oder Holzkiste. Seine musikalischen Darbietungen sind gleichzeitig sein bestes Werbeinstrument. Uli Kiewning, Schlagzeuger in der Oldenburger Gruppe „Jazzoline“ probierte nach Herzenslust die Instrumente aus.

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Die Angewandte Kunst Oldenburg (AKO) war in diesem Jahr mit ihren Arbeiten zum Thema „Quadrat Kreis Dreieck – Bauhaus zum hundertsten“ dabei. In Hülle und Fülle zu bewundern war Samstag und Sonntag Schmuck: Aus Metall, Stoff, Holz, Stein und anderen Materialien. Gräsersteine gab es bei Hanna Küttner. Nein, nicht die Steine sind aus Gräsern, sondern sie formt aus Ton einen Hohlkörper, den sie glasiert und mit Wasser füllt. Durch feine Löcher werden bunte Gräser gesteckt. Jeder Stein hat seine ganz individuelle Form.

Skulpturen in jeder Größe und Form waren vertreten. Kunstvolle Textilien aus Kaffeesäcken und feiner Seide, aus handkoloriertem Leder und Kunststoff. Nadine Breulmann fertigt plastische Tierskulpturen an und arbeitet nach Geschichten und Märchen, wie der Rattenfänger von Hameln, die Bremer Stadtmusikanten und Nils Holgerson.

Stefan Scharmann vom Organisationsteam war begeistert von dem Zuspruch an beiden Tagen. Er ist der Meinung, dass sich das Oldenburger Publikum auch von „ein bisschen“ Regen, wie am Samstag, und Sturm nicht von einem Besuch des Nikolaimarktes abhalten lässt. Noch größer muss seine Freude gewesen sein, als am Sonntag kaum ein Durchkommen zwischen den Ständen auf dem Schlossplatz war. „Wir haben ein sehr fachkundiges Publikum, das die wertvollen handwerklichen Arbeiten zu schätzen weiß“, so Scharmann.

Seit 16 Jahren ist Handwerk und Gestaltung das Thema auf dem Nikolaimarkt. In den Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler sind zeitgemäße Formgebung und traditionelle Handwerkstechniken vereint. Über 90 Werkstätten haben auf hohem Niveau ihr Kunsthandwerk gezeigt.

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