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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Bis zu 12 Millionen Euro für neues Stadtmuseum

12.12.2017

Oldenburg Die Planung für ein neues Stadtmuseum geht in die nächste Runde: An diesem Dienstag wird die Machbarkeitsstudie vorgestellt, und auch der Kulturausschuss diskutiert die Planung. Die öffentliche Sitzung dazu beginnt um 17 Uhr im PFL.

Zehn bis zwölf Millionen Euro sind dem Vernehmen nach für das Museumsprojekt veranschlagt, das Oberbürgermeister Jürgen Krogmann vor zwei Jahren als Chefsache deklariert hatte.

kommentar

Museum als

Marktplatz

Ein Jahr nach dem ersten Stadtlabor kommen jetzt die neuen Pläne für das Stadtmuseum auf den Tisch. Das Museum als lebendiger Ort, das klingt gut. Die Oldenburger fühlen sich mit ihrer Stadt sehr verbunden und das Museum sollte ein Marktplatz sein, an dem das auch in diesem Sinne gelebt wird. Das Stadtmuseum wäre der ideale Ort, an dem man sowohl über das Marktcarree als auch über die Entwicklung des Stadthafens hätte debattieren können, beides sind zentrale Orte der Stadtgeschichte und damit auch der Bürger.

Dass man jetzt in die Höhe gehen muss und nicht in die Breite zur Moslestraße wachsen kann (wie ursprünglich geplant), hat man sich wohl selbst verbaut. Kommunikation mit Nachbarn ist eben doch mehr als Glückssache.

Das neue Gebäude sollte im Kontext des sehr gelungenen Janssen-Museums und der alten Villen bestehen können. Das ist eine Chance und Herausforderung zugleich.

Ein drei- bis viergeschossiges Gebäude soll Platz schaffen für eine moderne Präsentation der Stadtgeschichte, für die Museumspädagogik und für Vorträge. Schon vor etlichen Jahren hatte man über eine Erweiterung nachgedacht. Der damalige Leiter der Stadtoldenburger Museen hatte das Eckgrundstück zur Moslestraße dafür bereits ins Visier genommen, ehe es der Stadt überhaupt gehörte. Doch die Eigentümerin hat andere Pläne dafür.

Mithin geht die aktuelle Planung auf dem bereits vorhandenen Areal jetzt eher in die Höhe. Wie man das realisiert, darüber ist offenbar das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn viel bebaubare Fläche gibt es dort nicht. Eine Variante wäre es, den jetzigen Museumsbau abzureißen und dort zu bauen.

Bereits im Dezember 2016 hatte es mehrtägige Stadtlabor-Treffen gegeben, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen von einem Veränderungsprozess für das Stadtmuseum entwickelten. Einer der Wünsche lautete, dass das Stadtmuseum im Zentrum sichtbarer werden sollte, was mit einem mehrgeschossigen Bau in der Umgebung von Öffentlicher und City-Center Oldenburg (CCO) gelingen könnte.

Die Bürger hatten sich auch gewünscht, dass das Museum sich zu einem lebendigen Ort für den Austausch zu Themen der Stadtgeschichte und aktuellen Fragen entwickelt. Auch digitale Angebote standen auf dem Wunschzettel der Teilnehmer des Stadtlabors. Gleichzeitig aber wünschte man sich, dass der Charme des alten Museums nicht verloren geht.

Auch dazu wird es in der Machbarkeitsstudie Aussagen geben. Dr. Nicole Deufel war am Ende des Stadtlabors überzeugt, dass die Bürgerbeteiligung die Akzeptanz des Museums stärken könne.

Ursprünglich hatten die Ergebnisse der Studie bereits im Spätsommer präsentiert werden sollen.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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