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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Bildhauern bei der Arbeit zuschauen

20.08.2019

Oldenburg Eine besondere Form der Kunstpräsentation erwartet Besucher im September in der Mohrmann-Halle am Pferdemarkt. Denn beim diesjährigen Bildhauersymposium des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler in Oldenburg lassen sich insgesamt sieben der Kunst-Schaffenden bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Das Symposium

Das Bildhauersymposium in der Mohrmann-Halle, Pferdemarkt 8, läuft von Freitag, 6. September bis Freitag, 13. September, jeden Tag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Am Sonntag, 15. September, ist an gleicher Stelle Eröffnung der Ausstellung (bis 20.9.), in der die Werke gezeigt werden.

„Die Idee, die hinter dem Bildhauersymposium steckt, ist keine neue aber eine die funktioniert“, sagt Martina van de Gey, die die Projektleitung übernommen hat. Im vergangenen Jahr habe man die Aktion erstmalig veranstaltet. Insgesamt 900 Besucher seien damals gekommen – ein Erfolg, an den man anknüpfen will.

Mehr erfahren als in der Galerie

Was die Leute interessiert, liege dabei auf der Hand. „Hinter jedem Kunstwerk steckt mehr als man auf den ersten Blick erfassen kann. Deshalb möchte das Symposium die Besucher auffordern, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr zu erfahren als in Galerien und Museen üblich ist. Denn der Entstehung der Kunst beizuwohnen und Schritt für Schritt die Prozesse der Veränderung wahrzunehmen, ist eine besonders intensive Auseinandersetzung mit Kunst und deren Konzeption“, heißt es in der Ankündigung zum Symposium, das die Bildhauerei auf vielfältige Weise veranschaulichen will.

Mit dabei ist Christa Müller, die abstrakte Kunst aus Alabaster und Sandstein formt. Was dabei herauskommt ist auch für sie noch unklar. Bernd Meyse dagegen arbeitet traditionell mit Ton. Er will eine Figur modellieren, die als Vorlage für einen Bronzeguss dienen kann.

Arbeiten mit Ton und Gips

Ebba van Hoorn arbeitet ebenfalls mit Ton. Sie will Gesichter modellieren, die verschiedene Stimmungen zum Ausdruck bringen sollen. Barbara Meichsner-Drobinski dagegen will lebensgroße Gipsfiguren gestalten, die scheinbar im Zustand einer Bewegung eingefroren sind.

Eckhardt Reinert will eine freischwebende Rauminstallation aus Eschenholz fertigen, die nur sich selbst trägt und allein durch die Thermik in Bewegung versetzt werden soll. Eva Schnabel-Schütte will aus einem großen Eichenstamm im Außenbereich der Halle ein Kunstwerk entstehen lassen.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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