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Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten
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Aktualisiert vor 11 Minuten.

Brand In Ganderkesee
Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Landtagspräsidentin Andretta zu Gast im Theater

13.02.2019

Oldenburg Morgens die Gedenkstätte Wehnen in Bad Zwischenahn, nachmittags das Theater Laboratorium und dazwischen das Staatstheater: Niedersachsens Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta machte Dienstag Station in Oldenburg und Umland. Im Staatstheater begleitete Intendant Christian Firmbach Andretta durch die Gänge, Werkstätten, durchs neue Foyer sowie in die Kantine. Insgesamt 13 Millionen Euro sind aus Landesmitteln in Bau geflossen, in Brandschutz und Sanierung. Grund genug für die SPD-Landtagsabgeordneten Ulf Prange und Hanna Naber Andretta einzuladen, um „zu sehen und zu erfahren, wo das Geld bleibt“, wie Naber sagt.

Und Andretta fragt nach beim gemeinsamen Imbiss in der Kantine. Erfährt von 83 Prozent Auslastung und dass sich das Publikum zu 50 Prozent aus Oldenburg und zu 50 Prozent aus dem Umland speist. Dass die Theaterpädagogik laut Firmbach gut aufgestellt ist, bei den Gagen, die am Theater gezahlt würden, allerdings noch Luft nach oben ist. Derzeit liegt die Mindestgage bei 2000 Euro brutto. Von den Bemühungen, neue Wege zu gehen, wie dem Theaterhafen, zeigt sich Andretta angetan: „Es ist wichtig, sich zu öffnen und auf die Menschen zuzugehen.“ Warum? Das erklärt Andretta mit Blick auf anstehende Wahlen und erstarkenden Populismus:  „Die Stimme des Theaters wird für Vielfalt und Toleranz gebraucht“ und sei eine „Essenz für die Demokratie“. Diese Sensibilisierung für die Demokratie sei daher auch ein Thema, das sich das Theater laut Firmbach auf die Fahne geschrieben hat: Es gelte, auch mit Blick auf einen möglichen Rechtsruck in der Kulturpolitik, die „Demokratie zu verteidigen und zu vermitteln.“ Ein Szenario, in dem nur noch deutsche Stücke gefordert würden, sei eine Gefahr für die „Freiheit der Kunst.“ Doch noch ist davon nichts zu sehen oder zu spüren, vielmehr sagt Andretta am Ende des rund zweistündigen Rundgangs, dass sie ein Theater erlebt habe, das sich „quicklebendig und in bester Verfassung präsentiert.“

Mareike Weberink Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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