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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Sängerin fügt Karriere nächstes Stockwerk hinzu

10.02.2018

Oldenburg Es ist gerade ein Jahr vergangen seit dem letzten Auftritt von „Les Brünettes“ in Oldenburg. Im Februar 2017 war es noch ein Doppelkonzert mit den Kollegen von „Delta Q“. „Damals war ja schon einiges in Bewegung, aber dass das Jahr für uns noch so großartig verläuft, hätte ich niemals gedacht“, verrät Lisa Herbolzheimer vor ihrem „Heimspiel“ an diesem Samstag mit dem Programm „The Beatles Close-Up“ in der längst ausverkauften Kulturetage.

Die gebürtige Oldenburgerin, die inzwischen mit Mann und kleiner Tochter in Hamburg lebt und arbeitet, ist stolz auf die musikalische Entwicklung ihres Quartetts. Ihre musikalische Annäherung an die Beatles wurde stilecht in den legendären Londoner Abbey Road-Studios aufgenommen.

Es folgten deutschlandweit viele erfolgreiche Auftritte, und spätestens nach einem fünfminütigen Fernsehbeitrag im „Heute-Journal“ des ZDFs gingen Resonanz und Bekanntheitsgrad von „Les Brünettes“ durch die Decke.

„Man darf nicht vergessen: Es steckt wahnsinnig viel Arbeit und Aufwand dahinter. Unsere Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des Albums war überaus erfolgreich, hat aber viel Organisation nach sich gezogen – inklusive der Wohnzimmerkonzerte.“ Dass am Ende 21 000 Euro statt der erhofften 15 000 Euro eingesammelt wurden, ist für die 31-Jährige aber kein Grund zur Klage.

Das Album „The Beatles Close-Up“, erschienen beim Hamburger Label Herzog Records, erreichte vordere Platzierung in den Jazz-Charts. Parallel erschlossen sich „Les Brünettes“ neue Hörergruppen. „Es war uns von Anfang an wichtig, dass wir nicht als weitere Beatles-Coverband rüberkommen“, stellt Lisa Herbolzheimer fest. „Es ist unser eigener Blick auf die ,Fab Four’, mit eigenen Arrangements. Außerdem hat jede von uns einen eigenen – von den Beatles inspirierten – Song für das Programm geschrieben.“

Nicht nur musikalisch, auch privat läuft es bei Lisa gewissermaßen rund: Zu den glücklichen Umständen in Lisas Leben gehört, dass sie im Sommer ihr zweites Kind erwartet. Gemeinsam mit Ehemann Konrad – stark beschäftigter Bassist, unter anderem im „Roman Schuler Extended Trio“ und bei „Deine Cousine“ – treibt sie zudem in Hamburg ein interessantes Bauprojekt voran. Andrea Geister-Herbolzheimer, Lisas Mutter und Architektin in Oldenburg, unterstützt sie beim „Studio feuerfest“.

Im Stadtteil Barmbek entsteht ein Gästehaus für professionelle Musiker, in dem Übungsräume und Unterkünfte angemietet werden können. „Die Künstler können also auch auf Tournee ihr gewohntes Übeprogramm fortsetzen“, sagt Lisa.

Das Grundstück ist seit fast 100 Jahren in Familienbesitz. In Teilen wird die auf dem Grundstück befindliche alte Schamottesteinlagerhalle ins Konzept einbezogen. Das „Studio feuerfest“ – angelehnt an den Namen des Schamottesteinhandels „Geister feuerfest“ – befindet sich im Erneuerungsgebiet in Hamburg Nord. „Für mich ist es wichtig, meine Zeit für Musik und Familie viel konkreter planen zu können. Dieses Projekt bietet eine weitere Chance dazu.“

Übrigens: Wer für den heutigen Auftritt keine Karte bekommen hat, kann sich „Les Brünettes“ am 5. März im Fritz Theater Bremen ansehen oder – mit viel Geduld – am 18. Januar 2019 in Oldenburg.

Oliver Schulz
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2094

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The Beatles | Kulturetage | Theater Bremen

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