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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Im Schnee gibt’s viel zu entdecken

03.12.2019

Oldenburg Kunst und Kultur als frühkindliche Bildung und Theater für die Allerkleinsten. Mit diesem Konzept hat sich das Theater Wrede im Nordwesten eine Sonderstellung erarbeitet. Die neueste Produktion aus der Sparte 2+ feierte am Sonntag in der Klävemannstraße Premiere. „Was glitzert da im Schnee?“ nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Jonathan Emmett wurde als Bilderbuch-Konzert aufgeführt.

Mareike Henken und Winfried Wrede haben die Musik komponiert und spielen sie in den Vorstellungen. Sie nutzen ausgefallene und weitgehend unbekannte Instrumente, die die Stimmungen und Situationen der Geschichte widergeben.

Weitere Vorstellungen

Freitag, 6. Dezember, 9.30 Uhr; Samstag, 21. Dezember, 14.30 Uhr und 16 Uhr; Sonntag, 22. Dezember, 11 Uhr und Sonntag, 29. Dezember, 16 Uhr. Karten kosten 7 Euro für Kinder und 11 Euro für Erwachsene.

Es schneit im Wald. Maulwurf buddelt sich aus der Erde und ist erstaunt über die weiße Pracht, denn Schnee hat er noch nie gesehen. Vorsichtig erkundet er seine Umgebung und findet ein längliches, glitzerndes Ding, das wohl ein Zauberdiamant sein muss. Auf dem Weg zurück in den Bau löst sich der Gegenstand plötzlich in Luft auf und ein trauriger Maulwurf muss von seinen Freunden Hase, Igel und Eichhörnchen getröstet werden. Bis plötzlich noch viel mehr von diesen Zauberdiamanten auftauchen.

Ein immer wiederkehrendes Thema gespielt auf Xylophon und Bass-Stäben begleitet den Maulwurf beim Stapfen durch den Schnee. Rieselnde Schneeflocken werden durch „Wind chimes“ (ein Instrument aus kleinen Metallröhren) und ein Schlaginstrument namens Hang, welches an karibische Steeldrums erinnert, hörbar gemacht. Auch ein Saxophon, eine Glasharfe aus Wassergläsern und eine Maultrommel kommen zum Einsatz. Diese Instrumente nehmen einen Großteil der Bühne ein, die im Foyer des Theater Wrede aufgebaut ist. Die kleinen Zuschauer in den ersten Reihen sind vom ersten Ton an fasziniert und gebannt.

Über einen Projektor werden die Bilder aus dem Bilderbuch an eine Leinwand projiziert und die beiden Musiker und Schauspieler Mareike Henken und Winfried Wrede erzählen die Geschichte des Maulwurfs dazu. Sie spielen dabei in Ansätzen die Figuren aus dem Buch. Die Musik steht im Vordergrund. So ist die Bühne ganz schlicht weiß und lenkt nicht ab von Johnathan Emmetts schlichten, schönen Bildern.

Mit kleinen witzigen Details werden die Kinder zwischendurch immer mal wieder mit einbezogen. Wenn der Maulwurf sich im Schnee umschaut, wird sein Bild mit einem kleinen Handprojektor über Fußboden, Wände und schließlich auch die Hosenbeine der lachenden Kinder bewegt. Und als der Maulwurf seinen vermeintlichen Zauberdiamanten findet und bewundert, dürfen auch die Kinder diesen anfassen und untersuchen.

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