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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Vom Roman auf die Bühne der Exerzierhalle

21.02.2019

Oldenburg Es gibt Momente im Leben, in denen glaubt man an das Schicksal. Als Regisseurin Franziska Stuhr und der Dramaturg Matthias Grön sich zusammensetzten, um nach neuen Stoffen für eine Theaterinszenierung zu suchen, war so ein Moment.

Stuhr hatte schon lange ein Buch auf dem Schreibtisch liegen, das ihr ein guter Freund empfohlen hatte. Und so sehr ihr das Buch auch selber gefiel, hatte sie sich bisher noch nicht getraut, es auf die Bühne zu bringen. Doch als Grön ihr genau dieses Buch für eine Zusammenarbeit vorschlug, war ihr sofort klar: Dann soll es so sein!

Bei dem Buch handelt es sich um den Jugendroman „Die Mitte der Welt“ von Matthias Steinhöfel. In der Bühnenfassung von Matthias Grön feiert das Stück an diesem Freitag seine Premiere in der Exerzierhalle.

Termine

„Die Mitte der Welt“ feiert am 22. Februar ab 20 Uhr seine Premiere in der Exerzierhalle. Die Vorstellung ist derzeit ausverkauft. Weitere Aufführungen gibt es u. a. am 25. und 27. Februar jeweils um 10.30 Uhr. In dieser Spielzeit wird das Stück am 26. März zum letzten Mal gespielt.

    www.staatstheater.de

Das Zwillingspärchen Phil und Dianne ist 17 Jahre alt. Genauso alt wie seine Mutter Glass, als sie die beiden zur Welt gebracht hat. Gemeinsam ist die kleine Familie von Amerika nach Deutschland gezogen und lebt in einem großen alten Haus am Rande einer Kleinstadt. Und so wie sie am Rande der Stadt wohnen, nehmen sie auch gesellschaftlich eine Außenseiterposition ein.

Als „verworrenen Kosmos aus Geschichten aus der Vergangenheit und Kindheitserinnerungen“ beschreibt Stuhr den komplexen und über 470 Seiten langen Roman. Da musste Vieles für die Bühnenfassung gestrichen werden. „Die größte Herausforderung war, wie man es schafft, den Zuschauer in so eine reiche und eigene Welt irgendwie mitzunehmen“, erklärt die Regisseurin.

Eine besondere Rolle spielt das große Haus der Familie mit mehr als 100 Zimmern, die selbst die Bewohner nicht alle kennen. Doch wie bringt man so ein Haus auf die kleine Bühne der Exerzierhalle? Das Bühnenbild von Janna Keltsch ist ein Raum, der viele Räume sein kann. Er hat viele Nischen und kann von den Spielern selbst verändert werden. Diese Dynamik ist wichtig, da viele Szenen erzählt werden müssen.

Die Rolle des Phil spielt Fabian Kulp. Seine Schwester Dianne wird von Rebecca Seidel dargestellt. Als Mutter Glass ist Franziska Werner zu sehen und die Rolle von Nicholas übernimmt Fabian Felix Dott. Außerdem ist die Schauspielstudentin Cara Maria Nagler aus Hannover dabei, die als Phils beste Freundin Kat auftritt.

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