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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Über das Weggehen und Ankommen

26.04.2019

Oldenburg Ist es wichtig, woher jemand kommt, wenn er seine Heimat verlassen muss? Ist es wichtig, warum jemand in der Heimat nicht bleiben kann? Ist es wichtig, wohin man geht, um weiter zu leben? Nein, all das sind unwichtige Dinge. Und bei all den Geschichten, die es über Menschen gibt, die in ein anderes Land ziehen, welche davon sollte man erzählen?

Das Junge Staatstheater Oldenburg hat mit Makemake Produktionen aus Wien unter Regie von Sara Ostertag eine Geschichte über das Weggehen und Ankommen kreiert und auf das Wesentliche reduziert. Am Sonntag wird „AndersLand“ uraufgeführt.

In dem Objekttheater für Kinder ab sieben Jahren bricht eine Reisende aus einem Land auf, in dem sie nicht bleiben kann. Sie geht woanders hin, um Arbeit und Schutz zu finden. Über die zunächst einfach klingende Handlung berichtet Dramaturgin Anna-Teresa Schmidt: „Das Stück lebt von einer assoziativen Art zu erzählen. Es wird den Kindern nicht alles haarklein erklärt, sondern so erzählt, dass verschiedene Bedeutungen möglich sind. So könnten eigene Erfahrungen mit hineinspielen. Das ist ganz toll, da es die Fantasie anregt.“ Auch Musiker Simon Dietersdorfer ist davon überzeugt, dass es besser ist, konkrete Fluchtgründe nicht zu erwähnen: „Es geht auch darum, die Kinder neugierig zu machen und zum Nachfragen anzuregen.“

Die Fantasie anregen wird auch die Darbietungsform. Das Konzept von Christian Schlechter und Birgit Kellner, die für Bühne, Kostüme und Figurenbau verantwortlich zeichnen, umfasst mehr als nur Puppenspiel. Viele Objekte und Gegenstände sind auf der Bühne, auch Live-Video wird eingebaut. „Dabei passiert vieles gleichzeitig“, erzählt Schmidt. Christian Schlechter steht selbst auf der Bühne, bespielt Puppen und Objekte. Helen Wendt vom Staatstheater übernimmt die Rolle der Protagonistin, bedient aber auch selbst eine Puppe. Als dritter Puppenspieler ist noch Simon Dietersdorfer dabei. In erster Linie ist er allerdings für die Musik verantwortlich.

Seine Kompositionen sind hauptsächlich elektronisch in Kombination mit Stimme angelegt. „Ich habe hier versucht, sehr groß zu denken, weil ich die Geschichte als groß empfinde. Mir ist es wichtig, Kinder zu ermutigen, auch in andere musikalische Richtungen neugierig zu sein“, erklärt Dietersdorfer.

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