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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Premiere Von „mission Mars“: Erste Schritte auf dem roten Planeten in Oldenburg

09.01.2020

Oldenburg Seitdem sich die Menschen mit den Sternen und Planeten beschäftigen, nimmt der Mars eine besondere Position in der Beobachtung ein. Dass sich die Menschen selbst auf den Weg machen, um den Mars näher zu erforschen, ist seit den 1970er Jahren keine Utopie mehr. Und in Zeiten der Diskussion um eine Klimakrise ist diese alternative Lebenswelt für viele ein berechtigtes Ziel.

Auch Autor Björn SC Deigner hat sich mit der Thematik beschäftigt und ein Stück für das Staatstheater entwickelt, das am 10. Januar zur Uraufführung gebracht wird. In „Mission Mars“ werden drei Astronauten auf den Mars geschickt und beginnen, eine menschliche Zivilisation zu gründen. Dabei stoßen sie auf Schwierigkeiten technischer Natur: Atmung ohne Hilfsmittel ist nicht möglich, die Temperaturschwankungen sind extrem, es gibt kein Wasser.

Dazu kommen menschlichen Probleme, die hier im Fokus stehen. „Wie hält man es in so einer kleinen Gruppe aus, in der man aufeinander angewiesen ist, wenn hunderttausende von Kilometern kein anderer Mensch lebt?“, erklärt Dramaturgin Anna-Teresa Schmidt den Schwerpunkt des Stückes.

Und Regisseur Kevin Barz ergänzt: „Was macht das psychologisch mit den Menschen, wenn sich grundlegende Merkmale ändern? Wenn man nicht einfach das Fenster aufmachen kann, weil die Luft stickig ist, weil man sonst sterben würde?“

Barz zieht einen Vergleich zur Kunstgeschichte, in der es eine zentrale Frage gibt: Wie weit muss man vom Bild wegtreten, um es komplett erfassen zu können? „Das Ziel des Stückes ist es, diese Distanz auf den Mars zu erweitern und von dort auf die Menschheit zu schauen.“

Unterstützt wird Barz durch Bühnen- und Kostümbildnerin Anika Wieners. Sie stand vor der besonderen Herausforderung, eine Marsoberfläche zu gestalten. „Ich behaupte, es ist ihr wahnsinnig gut gelungen“, sagt Barz und verrät, dass dabei auch 600 Kilo rote Linsen eine Rolle spielen (diese werden nach den Aufführungen weiterverarbeitet).

Für die musikalische Begleitung sorgt Daniel Dorsch, der elektronische Musik macht und mit einem analogen Synthesizer arbeitet – ideal für alles, was mit Science Fiction und Futurismus zu tun hat. „Es klingt aber nicht wie ein Best-of der bekanntesten Science Fiction Filme“, sagt Regisseur Barz.

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