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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Projekt: Erste Klappe fällt an der Kleiststraße

07.11.2017

Oldenburg Die Requisiten werden ganz genau im Schrank platziert, die Kamera läuft und die Klappe fällt: Die Aufnahme kann losgehen. Schüler einer achten und einer neunten Klasse der Schule an der Kleiststraße in Oldenburg üben sich im Filmemachen. Insgesamt 13 Jungen und Mädchen der Förderschule nehmen am Kurzfilmwettbewerb „Ganz schön anders“ 2017 teil.

Veranstalter des Wettbewerbs ist Blickwechsel, ein Verein für Medien- und Kulturpädagogik. Zusammen mit dem Königsworth Medienbüro veranstaltet und organisiert der Verein Wettbewerbe und Workshops. „Die Idee des Projektes ist, inklusiv zu arbeiten“, erklärt Markus Götte von Königsworth.

Gefördert wird die Idee von der Fachstelle Inklusion der Stadt Oldenburg sowie der Abteilung Inklusion im Amt für Schule und Bildung der Stadt Oldenburg. „Es ist ein tolles Projekt, das wir gerne unterstützen“, so Jessica Lucht, Koordinatorin für Inklusion in Oldenburger Schulen.

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Mit Hilfe ihrer Lehrer produzieren die Jungen und Mädchen einen fünfminütigen Film. Um ihnen Know-how zu vermitteln, besuchen Medienpädagogen des Projekts jetzt die Schule. Gemeinsam mit den Schülern entwickeln sie die ersten Ideen zu dem Streifen, üben Schauspielern und testen verschiedene Kameraeinstellungen. Und auch, wie sie den Film am Ende schneiden müssen, wird gezeigt, sagt Götte.

„Ganz schön cool“

Der Wettbewerb dreht sich in jedem Jahr um ein spezielles Thema. In 2017 beschäftigen sich die Schüler mit „Ganz schön cool“. Im Film der Jungen und Mädchen von der Schule an der Kleiststraße spielen zwei zickige Schwestern die Hauptrolle. Sie mögen es, andere Leute zu ärgern und denken, dass dieses Verhalten „cool“ ist – bis sie Frau Sonne kennenlernen. Die Idee zum Spielfilm steht somit schon mal. „Die Schüler sind sehr begeistert, auch vor der Kamera zu stehen“, sagt Antje Zacharias, Lehrerin der Förderschule. Sie haben noch bis zum 15. Februar Zeit, ihren Film fertig zu stellen. Nach dem Workshop mit den Experten sind sie allerdings auf sich alleine gestellt. Zweimal die Woche haben sie Zeit zum Drehen und Schneiden.

„Wir sind recht gut ausgestattet als Schule“, so Zacharias. Die Schüler können die schuleigene Kamera benutzen und zum Schneiden steht ihnen der Windows Movie Maker zur Verfügung. Laut der Lehrerin kann man mit einfachen Mitteln viel erreichen. Bevor die Förderschule zum ersten Mal an dem Projekt teilnahm, hatte Zacharias Sorgen, dass die Umsetzung schwierig werden könnte. Doch mittlerweile beteiligt sich die Schule zum dritten Mal.

Auch der Neuntklässler Mirco war schon beim Filmdreh an der Förderschule dabei und hat daher Übung mit der Kamera. Im Workshop zur Vorbereitung des neuen Films muss der Schüler zunächst üben, Aggressionen zu zeigen. Er stampft vor der Kamera mit dem Fuß auf oder schlägt mit der Faust an die Wand. Doch bis alles sitzen muss, ist noch genug Zeit zum Üben.

Jury wählt aus

Am 14. März lädt der Veranstalter zu einer Filmparty in Hannover ein. Dabei werden die zehn besten Filme gezeigt. Eine Jury um den ehemaligen Rollstuhlskating-Weltmeister David Lebuser und Schauspielerin Carina Kühne prämieren die besten Streifen. Beim vergangenen Wettbewerb wurden niedersachsenweit 70 bis 80 Filme eingereicht, sagt Götte. Dabei kann jeder, der einen Film drehen möchte, am Wettbewerb teilnehmen, solange die Voraussetzungen erfüllt sind: Die Teilnehmer müssen in Klasse acht bis zehn sein und der Film muss das Thema „ganz schön cool“ aufgreifen.


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Anna-Lena Sachs Redakteurin / Online-Redaktion
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