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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Welche Konzerte ihr beim Kultursommer sehen müsst

27.06.2018

Oldenburg Der Kultursommer wird 40 – und das wird vom 18. bis zum 29. Juli mit 92 Veranstaltungen gefeiert. Darunter sind Lesungen, Theater, Freiluft-Kino, Ausstellungen, Kinder-Aktionen, Konzerte – und eine Luftnummer. Denn zum Auftakt des Kultursommers gibt es wieder einen artistischen Leckerbissen: Noah Chorny sorgt mit seinem Programm „Drunken Master“ für staunende Augen, wenn er auf einem sechs Meter hohen Laternenmast über den Köpfen des Publikums Stangenakrobatik vollführt.

Doch das Herz des Kultursommers schlägt auch in diesem Jahr ein paar Meter weiter auf der großen Bühne auf dem Schlossplatz. Dort finden an allen Abenden Konzerte statt – ganz ohne Eintritt. Und die beginnen mit einem richtigen Kontrapunkt. „Wir haben uns immer bemüht, junge Talente vorzustellen“, sagte der musikalische Leiter Andreas Holtz. Und genau das ist Inga Rumpf nicht, die die Schlossplatz-Konzerte in diesem Jahr eröffnet. Und trotzdem findet Holtz: „Das ist auf jeden Fall das richtige Zeichen.“

Die Konzerte auf der Hauptbühne des Kultursommers

Mittwoch, 18. Juli: Inga Rumpf & Friends (19.30 Uhr), Blues, Rock und Soul:
Als der erste Kultursommer stattfand, war Inga Rumpf bereits ein Star. In den vergangenen Jahren war die Sängerin regelmäßiger Gast in der Kulturetage. Kein Wunder: Sie lebt seit Längerem im Oldenburger Land. Auch wenn Rumpf daher wohl keine Überraschungen bietet, lohnt sich ein Besuch immer.

Donnerstag, 19. Juli: Someday Jacob (19 Uhr); Zervas & Pepper (20.15 Uhr), Folk und Country:
Obwohl Zervas & Pepper aus Wales kommen, klingen sie nach den großen US-Bands ihres Genres: Stills, Nash & Young beispielsweise oder The Mamas & the Papas. Musik also, die vor 60 Jahren genauso funktioniert hat wie sie es heute noch tut.

Freitag, 20. Juli: il Civetto (19 Uhr); Opal Ocean (20.15 Uhr); Folk und Metal:
Obwohl Opal Ocean aus nur zwei Männern mit zwei Gitarren besteht, werden Sie den Schlossplatz komplett einnehmen, zumindest akustisch. Die beiden wandeln zwischen hispanischen Klängen und Heavy-Metal – absolut sehens- und hörenswert.

Samstag, 21. Juli: Lucille Crew (19.30 Uhr), Hip Hop, Funk und Soul:
Ein absoluter Geheimtipp dieses Kultursommers: Die Lucille Crew aus Tel Aviv verbindet Hip Hop, Funk und Soul. Das klingt mal nach Gurus Jazzmatazz, mal nach Amy Winehouse, mal nach The Roots – aber immer eigen.

Sonntag, 22. Juli: Suppi Huhn & Die Blindfische (15.30 Uhr), Musik für Kids:
Die Band „Suppi Huhn und die Kinderkönige“ ist nach eigener Auskunft „eines der spektakulärsten Kindermusikprojekte der Welt“. Auch die Blindfische sind inzwischen überregional bekannt.

Sonntag, 22. Juli: Bazzookas (19.30 Uhr), Ska-Punk: Ska-Punk funktioniert denkbar einfach: Offbeat, Bläser, Gitarren. Und das funktioniert einfach immer. Zumal die Niederländer von den Bazzookas das Ganze auch noch einfach gut machen.

Montag, 23. Juli: Bokanté (19.30 Uhr), Jazz, Pop und Weltmusik:
Der Top-Act des Kultursommers: Snarky Puppy-Bandleader Michael League hat eine Weltmusik-Supergroup zusammengestellt, die sich sehen lassen kann – und die man sehen sollte.

Dienstag, 24. Juli: Chico Trujillo (19.30 Uhr) Cumbia, Funk und Jazz:
Chico Trujillo ist eine der bekanntesten Bands Chiles, die „New York Times“ nannte sie eine „world class party band“. – und die wird für südamerikanisches Flair auf dem Schlossplatz sorgen.

Mittwoch, 25. Juli: Fréros (19 Uhr); Station 17 (20.15 Uhr), Indie Pop:
Die inklusive Musikband Station 17, 1989 als Projekt einer Wohngruppe in Hamburg gründete, ist inzwischen zu einer bedeutenden Formation im Bereich der experimentellen Musik gewachsen. Und wer bei „Inklusion“ an Schülerband denkt, liegt weit daneben. Sollte man unbedingt gesehen haben. Mit Fréros spielt zudem die einzige Oldenburger Band.

Donnerstag, 26. Juli: Honeyfeet (19.30 Uhr), Blues und Soul:
Sieht aus wie Beth Ditto, klingt wie Amy Winehouse: Die aus Manchester stammende Band verbindet Blues, Funk, Soul und irischen Folk. Das lohnt sich!

Freitag, 27. Juli:Das Paradies (19 Uhr), Lotte (20.15 Uhr), Pop:
Die 22-jährige Singer-Songwriterin Lotte verbindet Sehnsucht, Geborgenheit, Liebe und Herzschmerz zu mitreißendem Indie-Pop. Das klingt ein bisschen wie eine Mischung aus Revolverheld und Wir sind Helden und ist ziemlich erfolgreich, wenn auch nicht ganz neu.

Samstag, 28. Juli: Txarango (19.30 Uhr) Uhr, Cumbia und Mestizo Rock: Was Mestizo Rock – also eine Mischung aus Latino-Stilen und Poprock – angeht, sind Txarango aus Barcelona eine große Nummer. Und ganz nebenbei auch noch musikalisches Aushängeschild der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. In ihrer Heimat-Metropole spielten sie im vergangenen Sommer vor 100 000 begeisterten Fans. Hörenswert!

Sonntag, 29. Juli: Die höchste Eisenbahn (19.30 Uhr), Indie Pop: Wenn man eine Band bei diesem Kultursommer nicht verpassen darf, dann diese: Die Höchste Eisenbahn aus Berlin ist wohl das beste, was deutscher Indie-Pop derzeit zu bieten hat. Intelligent, verträumt, melancholisch, dennoch mit viel Witz, manchmal tanzbar, immer wunderschön.

Was sonst noch passiert

Kinder und Familie:Täglich gibt es auf dem Schlossplatz weitere Programmpunkte für Kinder, darunter das Theaterstück „Am Maulwurfshügel Nr. 9“, einen „Furiosen Küchenzirkus“, „die Asphalt Gringos“, einen Zirkusschnupperkurs am 26. Juli, „Spielspektakel und Indianerabenteuer“ am 27. Juli und eine riesige Murmelbahn am 28. Juli. Zum Abschluss gibt es einen Flohmarkt von Kindern für Kinder.

Das komplette Familien-Programm finden Sie hier.

Theater:Nach einjähriger Pause kehren die „Großen Literaten im Schlossgarten“ zurück. „Das hat so begeistert, dass wir das in diesem Jahr erneut machen wollen“, sagte Kultursommer-Organisator Bernt Wach. Unter freiem Himmel stellen Schauspieler bedeutende Personen aus der Literatur dar. Zudem wird in der Alten Wache am Schlossplatz im Staublau und im Café Grünstreifen gespielt.

Das komplette Theater-Programm finden Sie hier.

Lesungen: Gleich drei Lesungen finden im Staublau/Café Grünstreifen statt, darunter eine „Horrornacht für Kids“ am 21 Juli. Diese wird am 28. Juli noch einmal wiederholt. Am 29. Juli steht das Jahr 1968 im Fokus. Am 24. und 25. Juli findet im Küchengarten des Schlossgartens die „12. Oldenburger Kriminacht“ statt.

Das komplette Literatur-Programm finden Sie hier.

Kunst und Ausstellungen: Das Stadtmuseum bietet mehrfach unter dem Titel „Die Geister, die dich rufen...“ eine Spurensuche für Nachwuchsdetektive. Am 29. Juli ist zudem „Tag der Museen“: Fast alle Oldenburger Museen öffnen ihre Türen.

Das komplette Kunst-Programm finden Sie hier.

Open-Air-Kino: Ein traditionelles Highlight beim Kultursommer ist das Freiluft-Kino im Schlosshof. Los geht es am 21. Juli mit der Komödie „Fack Ju Göhte 3“; am 22. Juli läuft „Solo: A Star Wars Story“; am 23. Juli wird das Drama „Dieses bescheuerte Herz“ gezeigt; am 24. Juli gibt es den Dokumentarfilm „WEIT – Die Geschichte von einem Weg um die Welt“, am 25. Juli läuft der Liebesfilm „Love, Simon“; am 26. Juli wird das Familiendrama „Wunder“ gezeigt; am 27. Juli läuft das Oscar-nominierte Drama „Die Verlegerin“ und am 28. Juli der Fantasy-Film „Black Panther. Alle Filme starten um 22 Uhr, der Eintritt beträgt 8 Euro.

Das komplette Kino-Programm finden Sie hier.

Robert Otto-Moog
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2111

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