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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Spielefant & Co In Oldenburg: Auch Kinder haben ihren Kultursommer

25.07.2019

Oldenburg Normalerweise tanzen Erwachsene beim Kultursommer auf dem Schlossplatz, hören Musik, feiern. Jetzt kommen auch Kinder auf ihre Kosten. Am Mittwochnachmittag hatte der Spielefant den ersten Kuso-Kindernachmittag organisiert.

Schattenspiel

Bereits um 15 Uhr finden sich bereits zwei junge Familien bei den Attraktionen ein. Neben den Gesellschaftsspielen ist noch ein Wasserbecken mit Rohrsystem aufgestellt worden. Schnell entdecken die Kinder die daneben stehenden Wasserkannen und beginnen, die Rohre mit Wasser zu befüllen und zu beobachten, wo das Wasser und die dreingegebenen Plastikbälle wieder auftauchen.

Kurzfristig hatten sich die Betreuer um Konstantin von Ditfurth dazu entschieden, die überdimensionierten Gesellschaftsspiele und die anderen Attraktionen aus der Sonne zu holen. Die Rasenfläche vor dem Schloss im Schatten des Gebäudes war hierfür der ideale Ort. „Wir rechnen trotzdem nicht mit vielen Gästen, die Temperaturen sind einfach zu hoch.“, erklärt von Ditfurth.

Marijke Oldenburg, Mutter von zwei Kleinkindern, die in den Anlagen herumtollen, bemerkt anerkennend: „Es ist echt super, dass sie das jetzt in den Schatten gestellt haben.“ Ihr Mann, Gregor, ist damit beschäftigt, die gemeinsamen Kinder einzusammeln und wieder zu der Wasserbahn zu lotsen. Familie Oldenburg habe vom Spielefanten im Programmheft zum Kultursommer erfahren und dieses Angebot als eine angenehme Abwechslung zum regelmäßigen Freibadbesuch befunden. Man könne sich über das Freizeitangebot für Kinder in der Region nicht beschweren, schließlich gäbe es genug Spielplätze, Badeseen und Schwimmbäder in der Region, aber in der Innenstadt seien nicht viele Kinderprogramme vorhanden.

Auch Friederike Heins bekundet, dass es in der Stadt selbst zu wenig Spielmöglichkeiten gäbe. „So etwas wie der Kultursommer bringt so viele tolle Angebote mit, bei denen man als Familie wirklich Spaß haben kann.“ In der Stadt selbst wäre ein Eltern-Kind-Café sehr angenehm, weil man ja häufig nur kurz verweilen möchte und sich dort vielleicht weniger über Kindergeschrei aufregen würde.

Gerne mehr davon

Iwona Tucka schaut ihrem siebenjährigen Sohn Michael dabei zu, wie er eine Wasserkanne zu einem der höher gelegenen Rohre schleppt. Währenddessen animiert er andere Kinder dazu, noch mehr Wasser zu holen. Tuckas kamen 2016 aus Polen nach Deutschland und nehmen solche kostenlosen Angebote sehr gerne wahr. „Im Endeffekt braucht ein Kind auch nicht mehr als den Kontakt zu anderen Kindern“, betont die Mutter. Solche Veranstaltungen seien wie ein Kinderspielparadies, nur unter freiem Himmel. „Solange das Wetter das mitmacht, ist das Spielen im Freien immer die bessere Wahl“.

Dann kommt Michael dazu und sagt, dass er vor allem das Spielen mit dem Wasser sehr toll findet und fährt fort, dass er sich in der Innenstadt noch einen Spielplatz mit Wasserpumpe wünschen würde. „Mein Geheimtipp ist es, Sandburgen auf so einem Spielplatz zu bauen. Das macht so viel Spaß“, berichtet er weiter und begibt sich zurück zu der Wasserbahn. Die Kinder sind dazu übergegangen, sich gegenseitig mit dem Wasser zu übergießen. Eine halbe Stunde nach Beginn der Veranstaltung sind bereits über 15 Kinder am Spielen.

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