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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Staatstheater: Heldensage nimmt dramatisches Ende

26.09.2019

Oldenburg Nun ist es vollbracht. Wenn am Samstag die „Götterdämmerung“ von Richard Wagner Premiere im Großen Haus feiert, hat es die Opernsparte des Oldenburgischen Staatstheaters in ihrer fast 100-jährigen Geschichte nach mehreren Versuchen endlich geschafft, den gesamten „Ring des Nibelungen“ auf die Bühne zu bringen. Und wenn dann in der nächsten Spielzeit der 100. Geburtstag gefeiert wird, macht sich die Oldenburger Oper quasi selbst das größte Geschenk: Dreimal wird ein kompletter Ringzyklus aufgeführt. Innerhalb von neun Tagen werden alle vier Stücke („Das Rheingold“, „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“) gespielt. Für ein Theater dieser Größenordnung ist das ein echter Kraftakt.

Auch der vierte Teil der Tetralogie liegt musikalisch in den Händen von Hendrik Vestmann und wird von Paul Esterhazy inszeniert. Wie in den vorherigen Teilen steht ihm Mathis Neidhardt für die Ausstattung zur Seite. Das Publikum wird die bekannte Bühne wiedererkennen, die sich jedoch in den einzelnen Teilen bereits deutlich verändert hat. Dieser „Verfall“ oder „zyklische Wandel“, wie es Dramaturgin Stephanie Twiehaus beschreibt, setzt sich auch in der „Götterdämmerung“ fort. Nichts geändert hat sich jedoch am grundsätzlichen Einsatz der Drehbühne. „Sie ist eines der Geheimnisse, warum der Wagner hier in Oldenburg nie lang wird“, erklärt Twiehaus. „Selbst der erste Teil der Götterdämmerung, der etwa zwei Stunden dauert und damit fast so lang wie das gesamte „Rheingold“, wird durch die vielen Szenenwechsel und das Geschehen auf der Bühne kurzweilig.“

Den Gesangspart bestreitet auch diesmal wieder eine Mischung aus Sängern des eigenen Hauses und Gästen. Zoltán Nyári übernimmt die Rolle des Siegfried und Nancy Weißbach gibt die Brünnhilde. Als Hagen tritt Randall Jakobsh auf, als Waltraute Melanie Lang und als Alberich Leonardo Lee. Gunther singen Kihun Yoon und Michael Kupfer-Radecky und als Gutrune (und Norn) singt Aile Asszonyi. Unterstützt werden sie durch den Opernchor und Extrachor des Staatstheaters.

Inhaltlich wird mit der „Götterdämmerung“ die Heldensage zu ihrem dramatischen Ende geführt. Siegfried, der Brünnhilde ewige Liebe geschworen hat, trifft auf Hagen. In einer gemeinsamen Verschwörung mit Hagens Halbgeschwistern wird Siegfried das Opfer eines Zaubertrankes, der ihn Brünnhilde vergessen lässt. Wütend verrät Brünnhilde dessen verwundbare Stelle. Als Brünnhilde erkennt, durch welche Ränkespiele Siegfried zum Opfer wurde, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand.

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