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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Staatstheater: Vorhang zu – Film ab im Internet

15.06.2020

Oldenburg Eigentlich sollte das Projekt als Performance im Rahmen des „Flausen+Banden!-Festivals“ gezeigt werden. Da das im Zuge der Corona-Pandemie leider in diesem Jahr nicht stattfindet, beschlossen die beteiligten Künstler gemeinsam mit ihren Partnerinstitutionen, einen Dokumentarfilm zu produzieren, den jeder anschauen kann.

Als dritter Teil des zweijährigen Recherche- und Performance-Projekts „Fight (for) Independence“ der Costa Compagnie aus Berlin kommt am Donnerstag, 18. Juni, der gleichnamige abendfüllende Dokumentarfilm auf der Projektwebseite der Gruppe zur Premiere und wird dann bis zum 21. Juni ab 20 Uhr live auf www.fightforindependence.cc gestreamt.

Regisseur und Künstlerischer Leiter der Costa Compagnie Felix Meyer-Christian bemüht sich, in dem Film eine außergewöhnliche Perspektive auf die Bedeutung von Freiheit auf dem europäischen und afrikanischen Kontinent sowie auf das Kernproblem des Rassismus zu werfen. Der Streifen erstreckt sich über zwei Jahre und tausende von Kilometern, um das Thema Unabhängigkeit neu zu lesen und die bisherige Sichtweise „zu entkolonialisieren“. Zu diesem Zweck hat sich die Costa Compagnie aus Berlin mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater zusammengetan und ist in zwei europäische und zwei afrikanische Länder aufgebrochen. Die Recherche begann im vom Bürgerkrieg gezeichneten Südsudan, wurde zum ursprünglich geplanten Termin des Brexit im März 2019 inmitten der politischen Unruhen im Vereinigten Königreich fortgesetzt und ging von dort aus weiter nach Bayern, wo ebenfalls eine Partei die Loslösung vom Nationalstaat Deutschland anstrebt. Die Recherche wurde mit Kataloniens Versuchen der Trennung vom spanischen Staat fortgesetzt. Anschließend führte die Reise zum historischen Unabhängigkeitskampf Mosambiks und mündete schließlich in einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt in Berlin.

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