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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Bildhauer mit offener Werkstatt

11.09.2019

Oldenburg Künstlerinnen und Künstlern beim Arbeiten zusehen – das ist noch bis zu diesem Freitag in der Mohrmann-Halle am Pferdemarkt möglich. Geöffnet ist das öffentliche Bildhauersymposium unter der Projektleitung von Martina van de Gey (BBK) täglich von 10 bis 18 Uhr. In der nächsten Woche werden die fertigen Werke in der Halle ausgestellt.

Beteiligt sind die folgenden Künstler:
 Ebba von Hoorn arbeitet vorwiegend mit dem klassischen Material Ton. Diesem Werkstoff haucht sie auf einfühlsame Weise Leben ein: es werden im Laufe der Woche fünf Köpfe entstehen, die alle dieselbe Person darstellen, aber vollkommen unterschiedliche Gefühlsregungen zeigen. Die Herausforderung wird sein, innere Emotionen wie Wut, Trauer, Freude, Erstaunen nach Außen sichtbar werden zu lassen.
 Barbara Meichsner-Drobinski arbeitet mir humorvollen Anspielungen auf menschliche Daseins Zustände. Gestalten wie „Ede Leichtfuß“, „Lisa Locker“ oder „Ein bisschen schwanger“ werden zunächst mit Knetmasse entwickelt und später in Stein ausgearbeitet.
 Bernd Meyse wird im Laufe der Arbeitswoche nach Bleistiftskizzen, die er in Südmarokko angefertigt hat, eine Kleinplastik in Ton modellieren. Von der fertigen Figur wird im zweiten Schritt ein Gipsnegativ gegossen und dann wiederum ein Gipspositiv erstellt. Diese Arbeitsweise lässt eine serielle Produktion zu und kann auch Schüler zum Nachmachen anregen.
 Christa Müller konnte von Besuchern im letzten Jahr oft die Frage hören: „Was ist da drin?“ Gemeint war, was denn in der Kulturhalle sei, aber Christa hat diese Frage als Titel für ihr Sandsteinobjekt verwendet. Auch in diesem Jahr wird die Künstlerin wieder im Freien vor der Halle mit Naturstein arbeiten und wir dürfen gespannt sein welche Besucherfragen sie diesmal inspirieren werden.
 Eckhardt Reinert wird sich eingehend auf die räumlichen Besonderheiten der Kulturhalle einlassen. Seine Deckeninstallation aus geschwärzten Eschenholzleisten, wird freischwebend im offenen Deckenraum angebracht. Geplant ist eine Konstruktion mit großer Spannweite und mit teilweise geschlossenen Flächen aus weißer Gase. Damit geht er direkt auf die besondere Bauweise der Hängewerkskonstruktion der Halle ein.
 Werner Schieleit beschäftigt sich mit dem Thema Wasser. Dabei ist er fasziniert von dem Gedanken, den festen Stein flüssig aussehen zu lassen. In der einwöchigen Arbeitsphase wird er ohne Einsatz von Maschinen und nur von Hand aus Bamberger Sandstein eine „Welle“ formen. Schon einmal hat eine ähnliche Arbeit ein Schulkind zu der Frage veranlasst, ob es sehr schwer gewesen sei den Stein zu biegen...

Eva Schnabel-Schütte ist schon länger im Besitz eines großen Eichenstammes der in ihrem Garten liegt. Nun wird endlich während des Symposium ein Kunstwerk daraus entstehen. Inspiriert von der besonderen Atmosphäre des gemeinsamen Arbeitens und der einzigartigen Örtlichkeit, wird Eva im Außenbereich der Halle im Beisein der Besucher ihre Ideen umsetzen. „Es wird spannend mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen“, sagt Martina van de Gey.

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