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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Theater: Limonadenfabrik produziert Bühnentalente

18.11.2017

Oldenburg „Ja, wo gehen wir jetzt hin für das Foto? In den Zuschauerraum? Ach nee, das sind die Handwerker. Dann in den kleinen Raum. Todschicke Tapete. Im Stil der Fünfziger! Vielleicht setzte ich mich an den Tisch. Mit dem Künstleralbum und ’nem Stift, damit es nach Arbeit aussieht. Und ich hole mir noch schnell ’ne Tasse Kaffee. So geht’s wohl. Na, wie soll ich jetzt gucken?“

Pavel Möller-Lück ist er selbst, und er hat alles im Griff. Dabei steht die Eröffnung der Limonadenfabrik unmittelbar bevor, der zweite kleine, große Spielort im Herzen der Stadtkultur gelegen zwischen Kleine Straße und Steinweg. Und ein weiteres Schmuckstück direkt am Theater Laboratorium, konzipiert und komponiert von Hausarchitekt und -freund Christoph Bliefernicht.

Nach dreijähriger Bauzeit werden also sie hereingelassen in die Limonadenfabrik: Hamlet, Die Prinzessin auf der Erbse, Mama, Papa und ich, dazu noch Olaf der Elch und Das Rotkäppchen, Die gestiefelte Katze und das Rumpelstilzchen, und wie sie alle heißen, die Protagonisten der ersten Stücke im neuen Theater. Und die Schauspieler erst und vor allem die vielen kleinen und großen Gäste.

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„Jetzt haben wir hier eine Probenbühne für die Theaterarbeit mit jungen Schauspielern. Endlich können wir die neuen Arbeiten in Ruhe entwickeln, ohne dass wir ständig die Bühne umbauen müssen“, sagt Möller-Lück, der im Laboratorium traditionell alle Rollen spielt – vom Spiritus Rector über Programmleiter und Regisseur bis zum Darsteller und Schlüsselwart. „Den Zeitgewinn können wir nun in den kreativen Prozess bei der Entwicklung der Stücke stecken. Der Raumgewinn wiederum ermöglicht uns ein breiteres Kulturangebot.“

Unter Regie von Möller-Lück und Barbara Schmitz-Lenders sollen junge Schauspieler künftig ihre Bühne finden. Bis Mitte Januar werden an der Stätte, an der bis in die sechziger Jahre hinein Limonade der Marke „Krystalla“ hergestellt und abgefüllt wurde, Gastspiele absolviert.

„Eröffnet wird die erste Spielzeit von unserem Hausregisseur Pierre Schäfer und Veronika Thieme, die ihr neues Abendstück ,Der Fall Hamlet’ sowie ihr Kinderstück ,Die Prinzessin auf der Erbse’ auf die Bühne bringen.“

Danach geht’s ans Selbstgemachte: Am 3. Februar 2018 wird die erste hauseigene Produktion Premiere feiern. „Und auch so bitterkalt“ lautet der Titel – gespielt von Esther Vorwerk. Ein weiteres Schmuckstück ist unterm Dach der Limonadenfabrik entstanden. „In der kleinen Wohnung können wir nun Gäste des Theaters unterbringen“, freut sich der umtriebige „Herbergsvater“ über die neuen Möglichkeiten. Und auch eine kleine Terrasse mit Blick aufs Wilhelm 13 gehört dazu, wo die Gedanken schweifen oder die Seele baumeln kann.

Dass nun bald Schaffensruhe bei Pavel Möller-Lück einkehren wird, kann niemand glauben. „Dieser Tag ein Leben“ lautet der Titel des aktuellen Stücks über Astrid Lindgren; dessen Regisseur arbeitet gerade so, als habe er nur diesen Tag.


     www.theater-laboratorium.org 
Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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