• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Högel-Prozess wird im Staatstheater Oldenburg inszeniert

23.10.2018

Oldenburg Der bundesweit größte Mordprozess der Nachkriegszeit beginnt am Dienstag, 30. Oktober, in Oldenburg. Der bereits verurteilte Ex-Krankenpfleger Niels Högel muss sich wegen 99 weiterer mutmaßlicher Morde an Patienten der Kliniken Oldenburg und Delmenhorst verantworten.

Lesen Sie auch: Was dürfen wir vom Mega-Prozess erwarten – was nicht?

Das Theaterkollektiv „werkgruppe2“ und das Oldenburgische Staatstheater nehmen den Prozessbeginn zum Anlass für den Beginn des langfristig angelegten Theaterprojekts ‚Der Fall H.‘ Über einen Zeitraum von ca. 15 Monaten werden Mitglieder der „werkgruppe2“, Schauspieler des Staatstheaters sowie freie Musiker das Prozessgeschehen begleiten, Angehörige, Zeugen und Experten befragen, Rechercheergebnisse diskutieren und mit dem Material eine dokumentarische Inszenierung erarbeiten, die Ende Februar 2020 im Rahmen des Theaterfestivals „Banden“ uraufgeführt wird.

Lesen Sie auch: Angehörige der Opfer zwischen Angst und Hoffnung (Abo)

Inhaltliches Ziel ist es, die Ereignisse der Tötungsserie aus den Perspektiven der überlebenden Opfer, der Angehörigen von Verstorbenen und den Zeugen in den Kliniken zu erzählen, aber auch zu einer Form des öffentlichen Erinnerns zu finden. Die „werkgruppe2“ besteht aus der Regisseurin Julia ­Roesler, der Komponistin Insa Rudolph und der Dramaturgin Silke Merzhäuser. Seit zehn Jahren entwickelt das Kollektiv dokumentarische Projekte, in denen soziale Wirklichkeit in Auseinandersetzung mit Menschen beschrieben wird, die zu gesellschaftlichen Minderheiten und Unsichtbaren zählen.

„Die Akte Högel“: Großes Online-Dossier

Der Fall des Krankenhausmörders Niels Högel ist nicht nur unfassbar – er ist auch komplex. Die NWZ, die für ihre Recherchen zu der Mordserie mit dem wichtigsten deutschen Zeitungspreis ausgezeichnet wurde, dem Theodor-Wolff-Preis, hat die verschiedenen Stränge in dem umfangreichen Multimedia-Dossier „Die Akte Högel“ aufbereitet. Lesen Sie diese Inhalte:

Die Opfer: Das Leiden der Mariya Tüter – Leben mit der Ungewissheit

Der Mörder: Wie wurde ein Junge aus Wilhelmshaven zum Serienmörder?

Die Heldin: Kathrin Lohmann brachte die Mordermittlungen ins Rollen

Die Kliniken: Die Kollegen waren misstrauisch – warum rief keiner die Polizei?

Die Tatwaffe: Gilurytmal, Sotalex, Xylocain – Mordwerkzeug aus der Apotheke

Die Justiz: Warum ließ der Staatsanwalt den Fall Högel jahrelang liegen?

Wir alle: Es gab so viele Hinweise – das Versagen der Öffentlichkeit

Außerdem im Dossier: Karten, Videoanalyse, Recherche-Bericht

www.nwzonline.de/der-fall-hoegel

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.