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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Theaterstück In Oldenburg: Drei Schwestern: Eine lacht, eine weint, eine bleibt

15.11.2019

Oldenburg So ähnlich sich Mehrlinge rein äußerlich oft sind, so verschieden können sie in ihren Charakteren sein. Ganz besonders gilt das für die Drillinge im Stück „Eine lacht, eine weint, eine bleibt“ von Finegan Kruckemeyer, das am 16. November in der Exerzierhalle Premiere feiert.

Die drei Schwestern sind grundverschieden und reagieren auch völlig unterschiedlich, als sie von ihrem Vater eines Nachts im Wald ausgesetzt werden, weil sie sich mit der Stiefmutter nicht verstehen. Eine der Schwestern bleibt auf der Lichtung und richtet sich dort häuslich ein, die Zweite geht dem Vater hinterher, und die Dritte geht genau in die entgegengesetzte Richtung, weil sie dieses Erlebnis als Chance begreift, sich ein eigenes Leben aufzubauen. Das Stück erzählt die Geschichte der Schwestern über einen Zeitraum von 25 Jahren. Sie erleben viele fantastische Abenteuer und begegnen vielen Menschen, doch trotz der Trennung bleibt die Familie wichtig. „Das ist ein großes Thema, diese Sehnsucht nacheinander. Auch wenn es nicht immer präsent ist, hat man im Hinterkopf, die anderen sind noch irgendwo, und irgendwann treffe ich sie wieder“, berichtet Regisseurin Franziska Stuhr über die Grundstimmung in ihrer Inszenierung.

Karten und Termine

Die Premiere am Samstag, 16. November, um 18 Uhr ist bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen sind u. a. am 19.11. um 10.30 Uhr, am 23.11. um 18 Uhr und am 14.12. um 18 Uhr. Das Stück wird noch bis zum 21.12. gespielt. Tickets gibt es an der Theaterkasse, unter Telefon  2225-111 und

unter www.staatstheater.de

Und so erzählen alle drei Schwestern ihre Geschichte immer gemeinsam, auch wenn sie sich an völlig unterschiedlichen Orten befinden und nur eine von ihnen gerade im Mittelpunkt steht.

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Neben der Familie spielt die Entscheidungsfreiheit in Kruckemeyers Stück eine wichtige Rolle. Gerade für Jugendliche (das Schauspiel wird ab 12 Jahren empfohlen) ist es sehr bedeutend, zu wissen, dass man Entscheidungen revidieren kann, und einen Weg nicht konsequent bis zum Ende verfolgen muss. Man darf Fehler machen. Stuhr sieht das so: „Du kannst in alle Richtungen gehen. Es ist okay, 20 bestimmte Schritte in eine Richtung zu gehen und dann zu merken, nein, das ist es nicht.“

Für die Ausstattung des Stückes ist Anna Brandstätter zuständig. Sie hat gemeinsam mit Franziska Stuhr studiert und „Eine lacht, …“ ist das dritte gemeinsame Projekt der beiden. „Man kennt sich sehr gut, und es ist toll, wenn man schnell auf gleiche Bilder kommt, ohne sich abzusprechen.“ Das erste Mal für das Staatstheater in Oldenburg ist Musiker Jan Paul Werge im Einsatz. „Und er kann gerne wiederkommen“, lacht Dramaturgin Anna-Teresa Schmidt. „Er hat das Märchenhafte des Stückes total durchdrungen.“ Der studierte Sänger war früher Thomaner und macht inzwischen viel Theatermusik. Er hat für Stuhrs Inszenierung nicht nur rein instrumentale Musik komponiert, sondern auch Gesangsstücke geschrieben und diese mit den Schauspielerinnen einstudiert. Agnes Kammerer, Katharina Shakina und Helen Wendt übernehmen die Rollen der Schwestern und andere Charaktere. Den Vater spielt Johannes Schumacher, der ebenfalls weitere Figuren verkörpert.

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