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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Weiter werben für Akzeptanz

08.06.2018

Oldenburg Wenn die Menge sich auf dem Schlossplatz versammelt, dann steht er auf der Bühne für kurze Zeit im Rampenlicht. Doch meist tritt Thomas Sieverding schnell wieder einen Schritt zurück, um Rednern und Künstlern den Raum zu geben, den sie benötigen. Wenn der Christopher-Street-Day (CSD) Nordwest zum Feiern übergeht, dann hat der 50-Jährige seine Arbeit wieder einmal erfolgreich getan.

Bereits seit Gründung des CSD Nordwest als Verein Mitte der 90er Jahre gehört Sieverding zum Organisationsteam. Von Anfang an bleib er im Hintergrund – in den ersten Jahren allerdings aus einem unschönen Grund. „Ich hatte Sorge, dass sich das Bekanntwerden meiner Homosexualität im Beruf negativ auswirken könnte, daher habe mich da ganz bedeckt gehalten“, erinnert er sich. Erst seit Ende der 90er kann er, auch dank eines Jobwechsels, mit seiner Beziehung zu seinem Mann offen umgehen.

Umso höher war über die vielen Jahre die Bereitschaft, mit der großen CSD-Demonstration für gleiche Rechte und Akzeptanz für Schwule und Lesben zu werben. Dass es dabei immer wieder Erfolge zu feiern gab, wie im vergangenen Jahr die sogenannte „Ehe für alle“, sorgte für zusätzliche Motivation.

Auch wenn – insbesondere in Oldenburg – viel erreicht ist, den CSD abschaffen wollen Sieverding und seine Mitstreiter nicht. Zu viel zu tun gibt es seiner Ansicht nach vor allem in dem Bereich, erstrittene Rechte auch in den Köpfen der Gesellschaft zu verankern. „Ich bin überzeugt – so lange ich es kann, werde ich mich für den CSD engagieren müssen.“

Patrick Buck
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2114

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