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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Vereine Werkstattfilm Und Vfb Für Alle: Oldenburger Filmfestival rund um den Fußball

15.01.2020

Oldenburg Jetzt soll auch in Oldenburg der Fußball sein eigenes Filmfestival bekommen. In New York, in Berlin, Basel und Linz gibt es so etwas längst. Warum nicht auch eines für den Nordwesten Deutschlands? Das hat man sich in den Vereinen Werkstattfilm und VfB für Alle gedacht. Der Fußball liegt nun für den Abstoß bereit. Mitspielen auf ganz unterschiedliche Art und Weise können viele. Bis April soll das Programm feststehen.

Das Organisationsteam stellte am Dienstag vor, was alles für die Zeit vom 3. bis 7. Juni geplant ist, wie man sich beteiligen kann und wie die Idee überhaupt entstanden ist. Für den Film „Zwischen Himmel und Hölle“ über die 120-jährige Geschichte des VfB Oldenburg hatten Mitglieder von Werkstattfilm und VfB-Fans bereits über mehrere Jahre zusammengearbeitet. Entwickelt wurde eine Dokumentation über die Geschichte und die gesellschaftliche Funktion des Vereins, die weit über den Fußball hinaus geht. Der Film feierte 2017 in Oldenburg Premiere und wurde danach in mehreren Städten in Deutschland und Österreich gezeigt.

Während dieser Zeit entstanden internationale Kontakte und es wurde die Idee eines Fußballfestivals entwickelt. „Der Fußballfilm hat sich mittlerweile zu einem eigenständigen Genre entwickelt“, weiß Jan Krieger (VfB für Alle). Die bereits existierenden Festivals machten es vor, wie man den gesellschaftlichen und kulturellen Stellenwert des Fußballsports thematisieren könne. Deshalb habe man auch für das Oldenburger Festival den Titel „Gegengerade“ gewählt. Jan Krieger: „Als Symbol für eine lebendige Fußballfankultur, die sich auch gesellschaftspolitisch einsetzt.“

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So kann man Mitmachen – Film über Rudi Assauer wird gezeigt

Das Filmfestival findet vom 3. bis 7. Juni und somit vor der Europameisterschaft (12. Juni bis 12. Juli) statt. Gezeigt wird auf jeden Fall der Film „Macher. Mensch. Legende“ über Rudi Assauer. Zur Vorführung werden dessen Tochter Bettina Michel und VfB-Präsident Klaus Berster (der in dem Film vorkommt) erwartet.

Spielorte sind das Marschwegstadion, das Fanprojekt, der Kinoladen/Werkstattfilm, verschiedene Schulen, Stadtteiltreffs und Jugendfreizeitstätten.

Unterstützer ist bereits das Sportbüro der Stadt. Weitere (auch Sponsoren) sind noch gesucht.

Mitspielen können Filmschaffende mit ihren Werken sowie Schulen, Freizeitstätten, Vereine, Kultureinrichtungen etc. und gerne viele Ehrenamtliche; Kontakt: info@werkstattfilm.de oder info@vfbfueralle.de.

Irina Piepkorn (VfB für Alle) sagt: „Wir wollen nicht nur Filme zeigen, sondern auch Workshops anbieten, die sich mit dem respektvollen Miteinander befassen.“ Hier seien besonders junge Menschen angesprochen. Schulen könnten eigene Angebote auf die Beine stellen. Mit Jugendfreizeitstätten seien Kooperationen angestrebt. „Mit dem Cafta in Kreyenbrück sind wir schon im Gespräch.“

Auch Tabu-Themen des Fußballs sollen beim Filmfestival angesprochen werden. Linus Horke (Vorstand von VfB für Alle) erläutert: „Wir wollen uns Experten holen, die was zum Thema ,Leistungsdruck/Depressionen’ sagen kann.“ In einer Podiumsdiskussion soll über das Thema „Homosexualität im Fußball“ gesprochen werden. Farschid Ali Zahedi von Werkstattfilm ist damit beschäftigt, internationale Filme nach Oldenburg zu holen. „Zum Beispiel über den iranischen Frauenfußball, der ja verboten ist.“ Alle Filmschaffenden sind ab jetzt dazu eingeladen, eigene kurze Filme, Animationen, Spiel- oder Dokumentarfilme einzureichen.

Mit dem „Gegengerade“- Filmfestival möchten Werkstattfilm und VfB für Alle modellartig nun auch eine solche Veranstaltung in Oldenburg, stellvertretend für den Nordwesten organisieren und in der Region etablieren. Farschid Ali Zahedi wird konkret: „Wenn es gut läuft, soll es alle zwei Jahre ein Fußball-Filmfestival geben.“

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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