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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Weltneuheit kommt zum Kramermarkt nach Oldenburg

05.09.2018

Oldenburg Für die einen beginnt der Kramermarkt erst mit dem traditionellen Feuerwerk, für andere bereits mit dem Aufbau des Riesenrads. Voila: Die fünfte Jahreszeit ist nun also so gut wie eröffnet ...

Laster um Laster fährt derzeit auf dem Freigelände der Weser-Ems-Halle vor. Gleich 60 an der Zahl, vielleicht noch ein paar mehr. Doch gemach, gemach – damit ist das Volksfest nicht gleicht vollständig aufgebaut. Die Express-Lieferung, gut zwei Wochen vor dem eigentlichen Aufbaustart, gilt einzig und allein dem 60 Meter hohen (damit zugleich dem weltgrößten transportablen) Riesenrad und einer Weltneuheit, die bislang nur auf dem Hamburger Dom erprobt wurde, aber schon einen Startplatz im Londoner Hyde-Park hat.

„Dr. Archibald“ ist eine virtuelle Zeitreise durch die Dimensionen. Eine 800 Quadratmeter große interaktive Fassade, 44 Meter lang, weist den Besuchern da schnell den Weg in eine andere Welt. Und von denen sollen hier schließlich 1000 pro Stunde durch die fantastische Abenteuerwelt mit Hindernisparcours geschleust werden.

Hier finden Sie: Informationen, Fotos und Videos vom Oldenburger Kramermarkt

Der Clou: Die Besucher tragen „Virtual-Reality-Brillen“, tauchen also zwar vollständig in eine am Computer erschaffene Realität ein, laufen und fahren aber dennoch durch das rund zehn Millionen Euro teure Großfahrgeschäft, fühlen also auch die Feuer-, Wasser- und Raucheffekte. Chef und Traumkonstrukteur ist Patrick Greier (33) aus Schneverdingen, Basis der Anlage ist eine ehemalige Geisterbahn – die seinerzeit erste dreistöckige in Deutschland.

Der Aufbau wird rund zehn Tage dauern, dann kommen ein Komponist und ein katalanischer Lichtdesigner zur Feinjustierung. Jede Menge Computertechnologie steckt drin, jedes Auge sieht rundum „Full HD“. Die Besucher sehen keinen Film, vielmehr sind sie selbst Hauptfiguren in einem Videospiel. Und das hat seinen Preis. In London wird der Eintritt 10 Pfund kosten, im Hamburg lag er bei 7 Euro „plus“. Wie die Oldenburger Preisstaffelung lautet, ist noch nicht entschieden.

Die Anlage besteht aus Millionen Einzelteilen, vor Ort zusammengeschraubt werden Tausende. Allein die Pläne umfassen rund 800 Seiten mit technischen Detailzeichnungen. Viel Lesestoff also vor dem fünften Komplettaufbau der 2017er Anlage.

Etwa 40 Groß- und Kinderfahrgeschäfte werden folgen. Was genau? Daraus machen Marktmeister Kersten Mittwollen und die Stadt noch ein Geheimnis – um so die Vorfreude der erwarteten eineinhalb Millionen Besucher langsam zu steigern. Dabei ist die ja längst zu spüren.

Los geht’s schon oder erst, je nach dem, am Freitag, 28. September. Dann bleiben bis zum 7. Oktober volle zehn Tage Zeit, sich ins Vergnügen zu schmeißen und durch die Zeit zu reisen. Virtuell – oder gefühlt auf dem Riesenrad.

Marc Geschonke
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2107

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