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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Party mit Plüsch und Prozenten

04.10.2017

Oldenburg Fünf Tage Kramermarkt sind bereits vorbei, fünf Tage aber bleiben noch für Spaß, Spannung und/oder Schokoladenspieße. Mit dem bisherigen Verlauf und trotz des feuchtfröhlichen Samstags zeigen sich die Schausteller zufrieden: „Der Platz ist voll, alles ist gut“, so Michael Hempen, Vorsitzender des Schausteller-Verbands. Was sonst noch gut zu wissen ist:


Den offiziellen „Kramermarkt-Teddy“ gibt’s nur an einem einzigen Ort auf dem Festgelände – in einem Greifer-Container nahe der hawaiianischen Spaß-Anlage „Big Bamboo“. Wer von der Weser-Ems-Halle Richtung Riesenrad läuft, sollte sich da im Gang ganz rechts halten. Der plüschige Teddy trägt einen blauen Kapuzenpulli mit Kramermarkt-Aufdruck und unter seinen Fußsohlen das Oldenburger Stadtwappen. Käuflich zu erwerben ist das Souvenir nicht, in guter Kramermarkt-Tradition entscheidet das Glück und vielleicht auch ein bisschen Geschicklichkeit darüber, wer ihn mit nach Hause nehmen darf.

An diesem Mittwoch ziehen Brass Bands über den Markt und sorgen für reichlich musikalische Unterhaltung, tags drauf ist der EWE-Tag. Sprich: Hier gibt es dann zum dritten Mal das (nahezu) volle Kramermarkt-Programm zum reduzierten Preis. „Wir Schausteller versprechen uns durch den 20-prozentigen Nachlass, möglichst viele Menschen zu einem Besuch zu motivieren“, sagt Hempen. Damit sind in erster Linie Familien gemeint.


Dem „Daemonium“-Mitarbeiter, der am Samstag bei einem Zwischenfall auf der Geisterbahn verletzt worden war, sei wieder bei bester Gesundheit, heißt es vom Markt.

Weniger als in den Vorjahren – vielleicht ja aufgrund der neuerlichen Videoüberwachung und der deutlich verstärkten Präsenz –, aber immer noch genug zu tun hat die Polizei auf dem Kramermarkt. Am Montag wurden neben einigen Rangeleien auch fünf leichte und drei schwere Körperverletzungen gezählt. Darunter auch eine durchaus kuriose: Weil sich hier am frühen Abend zwei 11- und 13-jährige Kinder herumgeschubst hatten, kam ein unbeteiligter 69-jähriger Mann unglücklich zu Fall. Folge: Oberschenkelhalsbruch. Anzeigen gegen Unbekannt stellten hingegen ein 17-jähriger Oldenburger, der am Montag um 1.30 Uhr von einer „vier- bis fünfköpfigen Gruppe gemeinschaftlich geschlagen“ worden sein soll, aber auch ein 19-Jähriger, der vor dem Friesenhus von einem Glas am Kopf getroffen wurde und eine stark blutende Platzwunde davon trug. Außerdem schlug eine 14-jährige Oldenburgerin am Montag gegen 22.30 Uhr aus ungeklärten Gründen mit Fäusten auf eine drei Jahre ältere Oldenburgerin ein.

Marc Geschonke
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2107

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