• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Kultur

Wenn die Stadt zur Bühne wird

25.05.2019

Oldenburg Großer Andrang herrschte am Freitagabend im Festzelt an der Wallschule. Der Grund dafür: Die achte Auflage des Schülerkulturfestivals Walk’n’Art.

Eingestimmt durch die ersten Klänge und das gute Wetter spaltete sich um 19 Uhr die Menschenmasse in zehn „Walk-Gruppen“ und machte sich auf zu ihren ersten Stationen – denn pro „Walk“ konnten drei Stationen besucht werden. Und dort erwartete die Zuschauer ein breites Unterhaltungsprogramm an Musik, Tanz und akrobatischen Einlagen.

Auf den Weg in Richtung Garnisionskirche machten sich Ute Höpken, Rita Bauer und Gisela Strauß aus Oldenburg für „Walk 6“. Schon seit längerem freuten sich die Frauen auf den Abend, an dem sie erstmals teilnahmen.

Viele Möglichkeiten

Gleich nebenan eröffnete das Herbart’s Symphonic Brass des Herbartgymnasiums ihren „Walk“ in der Forumskirche St. Peter. Mehr als 400 Menschen saßen auf den Bänken und applaudierten vor den jungen Musikern, die klassische und moderne Lieder spielten. Einer – von zehn – gelungenen Einstiegen in das Festival. Im Publikum saßen gespannt Jonas (11), Tomma (11) und Finja (12) aus Oldenburg. „Ich finde die Veranstaltung toll, weil man hin- und hergehen kann und viele Möglichkeiten hat“, meinte Finja.

Die Plätze im PFL waren beim Konzert der Big Band gut gefüllt. (Bild: Stüber)

Von den zehn Walks waren sieben komplett ausverkauft, sagte Organisatorin Inke Onnen-Lübben vom Lions Club Oldenburg-Lambertus begeistert. „1200 Karten haben wir verkauft.“ Neu in diesem Jahr sind als Stationen die Alte Limonadenfabrik und die Garnisionskirche hinzugekommen. Somit boten sich sechs große Bühnen für die teilnehmenden Schulen. Und diese boten ein abwechslungsreiches Programm – auch neben den Stationen.

Seifenblasenschauer im Vorbeigehen

Sogenannte „Walking-Acts“ präsentierten den Besuchern allerlei Kleinkunst und die ein oder andere Zirkusnummer. An der Peterstraße begleiteten die Zuschauer auf dem Weg zur nächsten Station die Einradfahrerinnen und Stelzenläufer der IGS Helene-Lange-Schule. Da lohnte es sich auch mal einen Schritt langsamer zu gehen und beispielsweise der Zirkusschule Seifenblase an der Cäcilienschule auf ihrem neuen Bühnen-Feuerwehrauto zuzusehen – inklusive Seifenblasenschauer.

Die Zirkusschule im Feuerwehrauto (Bild: Stüber)

Wer sich dann für den passenden Walk angemeldet hatte, konnte im Anschluss direkt in die Aula des Gymnasiums gehen und dem Stell-Drum-Orchester der Oberschule Osternburg zu hören. Ihre ganze Familie im Schlepptau hatte Maike Tapper aus Oldenburg. „Es ist toll, dass den einzelnen Gruppen hier eine Plattform geboten wird und man auch mal einen Einblick in andere Schulen bekommen kann“, sagte sie vor dem Konzert, bei dem mehr als 300 Leute anwesend waren.

Bei den vergangenen sieben Auflagen waren insgesamt mehr als 80 000 Euro zusammengekommen. Der komplette Überschuss des Festivals fließt direkt an die beteiligten Schulen.

Nathalie Langer Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.